Hockey Frauen Bundesliga

Das Wochenende der Uhlenhorsterinnen

Hart an der Gegenspielerin: Die Uhlenhorsterin Nicola Pluta in der Begegnung beim Bundesliga-Nachbarn Club Raffelberg.

Foto: Frank Oppitz

Hart an der Gegenspielerin: Die Uhlenhorsterin Nicola Pluta in der Begegnung beim Bundesliga-Nachbarn Club Raffelberg. Foto: Frank Oppitz

Wegweisender Erfolg im Abstiegskampf beim Club Raffelberg. HTCU verdient sich Punkt in Düsseldorf und macht den Sack damit vorzeitig zu.

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Für die jungen Hockey-Damen des Bundesligisten HTC Uhlenhorst war es am Samstag nur ein kurzer Weg, um in der Nachbarschaft den großen und entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt zu setzen. Nach dem 4:1 Erfolg beim in großer Abstiegsnot schwebenden Club Raffelberg waren die Mülheimerinnen so gut wie auf der sicheren Seite. Den Bonus am folgenden Tag nahm die Mannschaft von Trainer Mark Spieker gerne an. Das 2:2 beim Final-Four-Teilnehmer Düsseldorfer HC gilt als Ausrufezeichen und Verweis auf das Selbstbewusstsein des Tabellensiebten, auf den nun in Köln (26. Mai) und im heimischen Waldstadion gegen den Berliner HC (3. Juni) zwei Ehrenrunden warten. „Da wollen wir dann schauen, ob wir nach dem spielfreien Wochenende in der Tabelle noch klettern können“, so der Cheftrainer.

Die Partie beim Nachbarn hatte der HTCU komplett im Griff, doch zunächst einmal besaß das alte Lied schlechte Chancenverwertung Gültigkeit. „Wir machen in den ersten beiden Vierteln die Dinger nicht und fressen ein dämliches Gegentor“, hieß es. Gegen die ideenlos agierenden Raffelbergerinnen ließen sich die Gäste aber nicht aus der Ruhe bringen und fanden schließlich zur gewünschten Effektivität. Die vier Treffer innerhalb von 16 Minuten sprachen eine deutliche Sprache.

Mental gestärkt in die Landeshauptstadt

Nachdem der Klassenerhalt zu 99,5 Prozent in sicheren Tüchern war, war am Sonntag am Ende des Tages in der Landeshauptstadt auch rechnerisch alles im Lot. Die Uhlenhorsterinnen gingen mental gestärkt in die Partie und brachten die versammelte DHC-Prominenz ordentlich ins Schwitzen. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir gegen die Düsseldorferinnen drei so 100-prozentige Chancen hatten“, blickte Spieker auf diese Dominanz zurück. Laura Apeltrath, Maren Kiefer und Nicola Pluta ließen allerdings diese Möglichkeiten liegen.

Nach dem Führungstreffer des DHC lief der HTCU lange dem Rückstand hinterher, glich durch Aina Lilly Kresken aus, kassierte unnötigerweise den zweiten Gegentreffer, um sich dank Charlotte von Hülsen doch noch einen unverhofften Punkt zu verdienen. „Das war eine richtig gute Leistung der Mannschaft“, freute sich der Coach nach getaner Arbeit.

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