SCHWIMMEN

Damian Wierling hat die ersten WM-Normen in der Tasche

Nach den Malmsten Swim Open in der schwedischen Hauptstadt Stockholm ist der Mülheimer Damian Wierling in drei Staffeln ein WM-Kandidat.        

Nach den Malmsten Swim Open in der schwedischen Hauptstadt Stockholm ist der Mülheimer Damian Wierling in drei Staffeln ein WM-Kandidat.        

Foto: Carmen Wierling

mülheim.   Damian Wierling hat die ersten Normen für die Schwimm-Weltmeisterschaft vom 12. bis zum 28. Juli in der koreanischen Stadt Gwangju in der Tasche.

Damian Wierling hat die ersten Normen für die Schwimm-Weltmeisterschaft vom 12. bis zum 28. Juli in der südkoreanischen Stadt Gwangju in der Tasche. Nach den Malmsten Swim Open in der schwedischen Hauptstadt Stockholm ist der Mülheimer in gleich drei Staffeln ein WM-Kandidat. Im Einzel wird es hingegen eng.

Lädierter Knöchel bereitet weiterhin Probleme

Denn der lädierte Knöchel (nach einem Unfall beim Fußballspielen mit Freunden) macht dem Mülheimer weiterhin Probleme. Die Qualifikationsnorm in Stockholm zu unterbieten, war zumindest unwahrscheinlich.

Mit seiner neuen Saisonbestleistung von 49,14 Sekunden über 100 Meter-Freistil konnte sich Wierling zumindest deutlich gegenüber den 49,78 eine Woche zuvor in Den Haag steigern. Nach dem Vorlaufsieg wurde er im Finale in 49,60 Sekunden aber nur Sechster.

Einsatz hängt vom Wohlwollen des Bundestrainers ab

Dennoch würde ihm diese Zeit aktuell drei Staffelplätze bringen – die viermal 100 Meter Lagen sowie die viermal 100 Meter Freistil bei den Männern und im Mixed. Ob noch ein Einsatz im Einzel dazukommt, hängt auch vom Wohlwollen des neuen Bundestrainerteams ab. Denn die Normen des Weltverbandes FINA hat Wierling bereits. Bei den German Open Mitte Mai in Essen hat der Mülheimer noch einmal die Chance, mit schnellen Zeiten auf sich aufmerksam zu machen.

Augenmerk auf Kondition und Geschwindigkeit

Im Training sollen vor allem Kondition und Geschwindigkeit trainiert werden. Bleibt zu hoffen, dass der 23-Jährige weitestgehend gesund bleibt. In Stockholm steckte er sich bei seiner erkälteten Trainerin ab und musste das Finale über 50 Meter Schmetterling absagen.

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