Sportpolitik

Corona: NRW-Regierung kündigt Maßnahmen für Breitensport an

Rollt der Ball weiter? Die NRW-Landesregierung hat ein Konzeptpapier zum Breitensport in der Corona-Krise entworfen, aber keine Entscheidung getroffen.

Rollt der Ball weiter? Die NRW-Landesregierung hat ein Konzeptpapier zum Breitensport in der Corona-Krise entworfen, aber keine Entscheidung getroffen.

Foto: Tom Thöne / FUNKE Foto Services

Ruhrgebiet.  Die NRW-Landesregierung möchte verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus durchsetzen. Davon wäre auch der Amateursport betroffen.

Die NRW-Landesregierung aus CDU und FDP fordert härtere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Wie der Sport davon betroffen sein könnte, ließ Ministerpräsident Armin Laschet offen.

Ministerpräsident Armin Laschet betonte bei der Pressekonferenz in Düsseldorf: „Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Es rollt eine zweite Corona-Welle über Nordrhein-Westfalen. Wenn Infektionszahlen steigen, müssen Schutzvorkehrungen verstärkt werden.“

In Berlin soll über den Sport gesprochen werden

Was den Amateur- und Breitensport betrifft sagte der Ministerpräsident, dass das NRW-Gesundheitsministerium zwar ein Konzeptpapier entworfen habe, damit habe sich das Kabinett aber noch nicht beschäftigt. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

„Wir müssen aber über den Sport sprechen“, so Laschet mit Blick auf die Runde in Berlin mit Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch. Dort könnte es weitere Maßnahmen geben. Entscheidend sei es aber, die Maßnahmen zeitlich zu befristen, damit die Infektionszahlen sinken.

Die von der Landesregierung vorgeschlagenen Maßnahmen betreffen viele Bereiche, vor allem im privaten Bereich. Die Bereiche Bildung und Wirtschaft wurden explizit ausgenommen. Laschet rechnet damit, dass es eine „ähnliche Kontaktbeschränkung wie im März“ geben wird.

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