Badminton

Bundestrainer: „Viele sind vor der ersten WM nervös“

Bundestrainer (re.) Detlef Poste beim Coaching mit Carla Nelte und Raphael Beck.

Bundestrainer (re.) Detlef Poste beim Coaching mit Carla Nelte und Raphael Beck.

Foto: Christoph Wojtyczka

Detlef Poste spricht im Interview über die Erwartungen und Ziele bei der WM in Glasgow. Das Mülheimer Doppel hält er für eine besondere Mischung.

In zwei Wochen treten sechs Damen des Mülheimers Olympiastützpunktes bei den Badminton-Weltmeisterschaften in Glasgow (Schottland) an. Wir sprachen mit Chefbundestrainer Detlef Poste über die Vorbereitungen und Ziele.

1 Herr Poste, mit welchen Erwartungen gehen Sie und der Nationalkader in das Turnier?

Wir gehen mit einer jungen Truppe an den Start und arbeiten auf persönliche Bestleistungen hin. Kein deutscher Spieler hat einen Setzplatz, wodurch keine wirklichen Ergebnisziele möglich sind. Wir möchte das Aufbautraining umsetzen und einen ersten Schritt in Richtung Olympia in Tokio 2020 machen.

„Mülheimer Doppel ist eine besondere Mischung“

2 Wie wichtig ist eine Weltmeisterschaft für einen professionellen Badmintonspieler?

Aus Verbandssicht spielen die Olympischen Spiele und die Weltmeisterschaften eine entscheidende Rolle für die staatlichen Förderungen. Für die Sportlerinnen und Sportler ist es natürlich ein Highlight. Viele Spieler sind nervös, da sie das erste mal auflaufen werden, aber für mich persönlich ist sehr wichtig, dass sie mit Spaß und einer mentalen Stärke auftreten.

3 Wie stehen die Chancen für das Mülheimer Damendoppel Käpplein/Goliszewski?

Dieses Doppel zeichnet sich durch eine besondere Mischung von Erfahrung und Talent aus. Johanna Goliszewski ist eine sehr erfahrene Spielerin, die sich schon in Rio de Janeiro bei den Olympischen Spielen als Top-Spielerin bewiesen hat. An ihrer Seite ist mit Lara Käpplein eine talentierte junge Spielerin. Aber auch hier gibt es keinen Ergebnisdruck, denn der Fokus liegt auf der persönlichen Bestleistung.

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