Hallenfussball

Blau-Weiß Mintard nimmt die Favoritenrolle an

Vor zwei Jahren jubelte Torwart Dominic Haas noch mit dem Mülheimer SV 07, nun will er mit Blau-Weiß Mintard die Finalrunde erreichen.

Foto: Thorsten Tillmann

Vor zwei Jahren jubelte Torwart Dominic Haas noch mit dem Mülheimer SV 07, nun will er mit Blau-Weiß Mintard die Finalrunde erreichen. Foto: Thorsten Tillmann

Anpfiff zum Mülheimer Budenzauber. Am Donnerstag, ab 18 Uhr, beginnt in der Innogy Sporthalle die 44. Auflage der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Die erste Vorrunde mit fünf Mannschaften wird bis etwa 20.30 Uhr ausgetragen.

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Anpfiff zum Mülheimer Budenzauber. Am Donnerstag, ab 18 Uhr, beginnt in der Innogy Sporthalle die 44. Auflage der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Die erste Vorrunde mit fünf Mannschaften wird bis etwa 20.30 Uhr ausgetragen.

Heißt im Umkehrschluss: Es werden bereits die ersten beiden Mannschaften auf der Strecke bleiben und ihren Traum vom Gewinn des König-Pilsener-Pokals begraben müssen. Denn von den fünf Teams erreichen nur drei die Finalrunde am 7. Januar an gleicher Stelle.

TuSpo fungiert als Gruppenkopf

Als Kopf der ersten Gruppe fungierte der TuSpo Saarn. Durch den Einzug ins Finale vor einem Jahr sicherte sich der A-Kreisligist diesen Status. „Wir sehen das immer nur als Abwechslung zur Liga“, sagt Trainer Thomas Stedter über das Hallenturnier und ergänzt: „Es ist kein zwanghaftes Muss für irgendetwas.“ Dennoch war seine Mannschaft in den vergangenen Jahren ein ums andere Mal vorne dabei.

Als ranghöchste Mannschaft kommt der Bezirksligist Blau-Weiß Mintard nicht um die Favoritenrolle herum. In der Meisterschaft liegen die Mülheimer auf Rang zwei und haben gute Chancen, in der Rückrunde um den Aufstieg in die Landesliga mitzuspielen. Nach der Trennung von Trainer Fabian Holzmann soll der frühere Co-Trainer Ulf Ripke frischen Wind reinbringen.

Thomas Bertzki coacht den Favorit aus Mintard

Für die Halle zeichnet aber sein Assistent Thomas Bertzki verantwortlich. Er sagt: „Wir wollen schon zeigen, dass wir das ranghöchste Team der Gruppe sind.“ Am Donnerstag hat der Coach ein Team von zwei Torhütern und acht Feldspielern zur Verfügung. Torjäger Mathias Lierhaus und Verteidiger Julian Piontek stoßen nach ihrem Urlaub erst in der Endrunde dazu.

Am 7. Januar beginnt parallel zur Mülheimer Finalrunde auch die Essener Hallenmeisterschaft. „Die stärksten Spieler werden aber in Mülheim dabei sein“, verrät Bertzki. Zudem wird nach Herkunft aufgestellt. So kicken die Mülheimer Niko Krause und Silas Baffour auf jeden Fall in der Innogy Halle.

1. FC Mülheim ist traditionell ein starkes Hallenteam

Wer kann den beiden vermeintlichen Favoriten der Gruppe eins gefährlich werden? Der 1. FC Mülheim zum Beispiel. Auch die Styrumer sind traditionell ein starkes Hallenteam. „Wir sind eigentlich ganz gerne in der Halle“, bestätigt Wolfgang Heil, Trainer des A-Kreisligisten. Kein Wunder, hat seine Mannschaft doch in den vergangenen Jahren durchweg gute Ergebnisse eingefahren.

Einmal standen die Styrumer sogar im Finale, mussten aber dem VfB Speldorf den Vortritt lassen. Angesprochen auf diese Resultate sagt Heil mit einem Augenzwinkern: „Gut ist man, wenn man gewinnt.“

Ebenfalls in der Kreisliga A ist Union 09 unterwegs. Die Elf von der Südstraße möchte vor großem Publikum zeigen, dass sie besser ist, als es der derzeitige Tabellenstand in der Meisterschaft aussagt. Dort wird Union nur auf dem drittletzten Platz geführt. Die Gruppe findet Christian Schneider alles andere als leicht. „Saarn ist immer gut, Mintard als höchste Mannschaft der Favorit, der 1. FC Mülheim technisch gut und auch Dümpten bekommt ein paar Spieler zusammen, die kicken können.“

Union-Coach Schneider war bereits Stadtmeister

Da sich viele Mannschaften untereinander kennen, habe das Abschneiden auch Auswirkungen auf die nahe Zukunft. „Man muss sich ein Jahr lang anhören, wie gut oder schlecht man war“, schmunzelt Schneider, der als Spieler bereits die Stadtmeisterschaft gewonnen hat, als er zu Verbandsligazeiten an der Seite von Leuten wie Jörg Gebauer kickte.

Dümptener TV will als Dritter durchrutschen

Über die Rolle des Außenseiters kommt der Dümptener TV als C-Kreisligist nicht herum. Auf dem Feld peilen die Dümptener aber den sofortigen Wiederaufstieg in die B-Liga an. In der Halle wollen sie sich auch als vermeintlich schwächste Mannschaft nicht von vornherein geschlagen geben. „Das wäre ja auch traurig“, meint Trainer Valasek. Er traut seinem Team aber zu, zwei Gegner in der Vorrunde hinter sich zu lassen. „Wir möchten ganz gerne als Dritter durchrutschen“, sagt Valasek.

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