Handball

Beim HSV überwiegt das Positive

Wie hier im Derby konnte die HSG Mülheim um Sebastian Engels (li.) in dieser Saison nicht mit Philipp Peich (am Ball) und dem HSV Dümpten mithalten.

Wie hier im Derby konnte die HSG Mülheim um Sebastian Engels (li.) in dieser Saison nicht mit Philipp Peich (am Ball) und dem HSV Dümpten mithalten.

Foto: Christoph Wojtyczka

Auch die Dümptener haben einige unnötige Punkte in der Verbandsliga liegen gelassen.Styrum 06 und HSG Mülheim sind über ihre Ausbeute enttäuscht.

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Während die Bundesliga wegen der Weltmeisterschaft noch bis Anfang Februar pausiert, setzen die Handballer in den Amateurligen in einer Woche ihre Saison fort. Noch zwei Spiele der Hinrunde stehen auf dem Programm, die Rückserie startet am 28. Januar. Ein Zwischenfazit ergibt, dass bei allen drei Mülheimer Mannschaft zu Beginn des neuen Jahres noch Luft nach oben ist.

HSV Dümpten

Die Dümptener sind in ihrem zweiten Verbandsligajahr das mit Abstand beste Mülheimer Team, haben mehr Punkte als die anderen beiden Mannschaften zusammen. Dennoch ist auch die Mannschaft von der Boverstraße nicht vollends zufrieden. Zu viele Schwankungen waren im Spiel des HSV auszumachen.

Die Niederlagen gegen die beiden Top-Teams Wuppertal und Ratingen waren noch zu vertreten, die Heimpleite gegen Cronenberg und das Unentschieden kurz vor Weihnachten gegen Wülfrath waren unnötig. „Ich bin ein positiv denkender Mensch, so haben wir wenigstens noch einige Aufgaben für die Rückrunde“, sagt Trainer Ronny Lasch.

Am Samstag werden die Mülheimer beim hochkarätig besetzten Turnier (unter anderem sind Drittligisten dabei) um den PSD Bank Handballcup des TSV Aufderhöhe in Solingen dabei sein. Für die Rückrunde haben sich Lasch & Co. vorgenommen, die Siege zu bestätigen und die Niederlagen umzudrehen oder wenigstens knapper zu gestalten.

Potenzial sieht Lasch noch fast bei allen. „Das fängt ja bei mir selbst an. Ich mecker noch zu viel mit den Schiedsrichtern. Da muss ich gelassener werden.“

DJK Styrum 06

Die Euphorie des Aufstiegs war in Styrum schnell verfolgen. Die personelle Situation machte der DJK zu schaffen. Immer wieder musste Trainer Carsten Quass Ausfälle verkraften, allen voran das dauerhafte Fehlen von Kreisläufer Robin Milhorst. Mit einer Rückkehr in dieser Saison rechnet der Coach nicht mehr. „Wir sind schon ein bisschen enttäuscht, vor allem weil wir einfache Punkte haben liegen lassen“, so Quass. Oft lag seine Mannschaft in Führung und konnte am Ende doch nicht als Sieger vom Platz gehen. „Vor allem das Duell gegen die HSG durften wir auf keinen Fall verlieren“, findet der Coach.

Aufgrund der knappen Ergebnisse weiß Quass aber, dass sein Team mithalten kann. „Wenn wir in Bestbesetzung sind, werden wir auch wieder andere taktische Möglichkeiten haben“, sagt der Coach. Piet Best wird in der Rückrunde fest in die erste Mannschaft wechseln. „Wir hoffen, dass wir von Verletzungen verschont bleiben“, so Quass.

Der Klassenerhalt werde aber kein Selbstläufer. „Auch die Teams ganz unten kämpfen um jeden Punkt, wir sollten also zusehen, dass wir selbst unsere Punkte holen“, sagt Quass.

HSG Mülheim

Dass die Spielgemeinschaft nach einem personellen Umbruch eine schwierige Saison vor sich haben würde, war zu erwarten. „Doch gerade von den letzten Spielen war ich schon enttäuscht“, meint Trainer Daniel Hellenbrandt. Dem Coach hat ein ums andere Mal die Bereitschaft gefehlt. „Wenn man spielerisch nicht mithalten kann, muss man wenigstens kämpfen“, fordert Hellenbrandt. Seine Mannschaft müsse noch lernen, mit der Situation umzugehen. „Potenzial steckt auf jeden Fall in unserem Team“, ist sich der Coach sicher.

Der weitere Verlauf der Saison hängt von den nächsten beiden Spielen gegen die beiden Kellerkinder Altendorf und Radevormwald ab. „Die beiden Spiele müssen wir gewinnen, dann mache ich mir um den Klassenerhalt keine Sorgen“, so Hellenbrandt.

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