Hallenfussball

Anpfiff zum Mülheimer Budenzauber

Ab dem 29. Dezember geht es in der Mülheimer Innogy Sporthalle wieder rund.

Foto: Stephan Glagla

Ab dem 29. Dezember geht es in der Mülheimer Innogy Sporthalle wieder rund. Foto: Stephan Glagla

Weil ein hochklassiges Team fehlt, haben viele Mannschaften die Möglichkeit, Stadtmeister zu werden. Favorit ist trotzdem der VfB Speldorf.

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Spätestens seit Mittwoch ist auch im Profifußball die Winterpause eingeläutet. Auf den Plätzen ruht für eine Weile der Ball. Mülheims Fußballfans müssen aber zwischen Weihnachten und Neujahr nicht komplett auf ihren Lieblingssport verzichten. Denn schon vor dem Jahreswechsel beginnt die 44. Auflage der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft.

Auch ohne hochklassige Mannschaften hat sich das Turnier als Highlight im Mülheimer Sportkalender etabliert. Gerade weil die Stadt ohne ein echtes Top-Team auskommen muss, haben fast alle Mannschaften die Chance, die Stadtmeisterschaft zu gewinnen. Dementsprechend hoffen die Veranstalter darauf, dass alle 14 Klubs ihre Mitglieder und Fans mobilisieren können, sie vor Ort in der Innogy Sporthalle (ehemals RWE-Sporthalle) zu unterstützen. „Wir freuen uns über möglichst viele Zuschauer. Die Zahlen aus den letzten Jahren wollen wir mindestens wieder erreichen“, sagt Peter Hein, Vorsitzender des Verbandes Mülheimer Fußballvereine.

Rahmenbedingungen kommen gut an

Die Rahmenbedingungen mit Kunstrasen und Bande kommen bei vielen Spielern und Verantwortlichen gut an. Zum Beispiel bei Speldorfs Trainer Christian Mikolajczak. „Wir haben in Mülheim eine der besten Halle für so ein Turnier. Wer da nicht mit großem Spaß bei der Sache ist, dem kann ich auch nicht helfen“, sagt der 35-Jährige, der schon mehrfach beim NRW-Traditionsmasters im Trikot von Schalke 04 in der Innogy Sporthalle aufgelaufen ist. Im letzten Jahr war er erstmals bei der Stadtmeisterschaft dabei. „Ich wollte unbedingt gewinnen“, erinnert er sich. Hat geklappt. Zum 21. Mal kürte sich der VfB zum Sieger. Auch in diesem Jahr sind die Speldorfer als ranghöchstes Team (Landesliga) der große Favorit. „Wir treten an, um den Titel zu verteidigen“, lässt Mikolajczak keine Zweifel aufkommen. Obwohl er mittlerweile als Spielertrainer fungiert, kann sich der 35-Jährige gut vorstellen, noch einmal selbst in der Halle aufzulaufen.

Mikolajczak ist mit seiner Mannschaft erst am zweiten Vorrundentag im Einsatz. Erster Termin ist der 29. Dezember. Los geht es um 18 Uhr. In einer Fünfergruppe kämpfen der TuSpo Saarn, Union 09, der Dümptener TV, der 1. FC Mülheim und Blau-Weiß Mintard um drei Plätze für die Endrunde.

Einen langen Abend erwartet alle Beteiligten am 30. Dezember. Ab 17.30 Uhr wird nicht nur die vier Teams umfassende Gruppe B, sondern auch die zweite Fünfergruppe C ausgespielt. In der Vierergruppe (Croatia, Heißen, Broich, Heimaterde) erreichen die beiden besten Teams die Finalrunde am 7. Januar. Im zweiten Fünferfeld kommen wiederum drei Teams weiter. Hier duellieren sich Speldorf, Vatangücü, der SV Raadt, der MSV 07 und Rot-Weiß Mülheim.

Allstars bangen um Klauß

Die besten acht Mannschaften kämpfen am 7. Januar um den Titel des 44. Stadtmeisters. Aber damit noch nicht genug: Denn tags darauf steigt an selber Stelle das NRW-Traditionsmasters. Das Mülheimer Allstar-Team bangt aktuell um die Teilnahme des angeschlagenen Michael Klauß. Raik Schröder fehlt auf jeden Fall verletzt. Dafür kehrt Dirk „Mütze“ Roenz ins Team zurück. Die Mülheimer treffen in der Vorrunde auf den 1. FC Nürnberg, den MSV Duisburg und Rot-Weiß Oberhausen.

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