Fußball

Abstiegsangst trifft Aufstiegsträume

Begegnung auf Saarner Asche: Spielszene aus dem zurückliegenden Derby TuSpo gegen Rot-Weiß Mülheim.

Begegnung auf Saarner Asche: Spielszene aus dem zurückliegenden Derby TuSpo gegen Rot-Weiß Mülheim.

Foto: WAZ FotoPool

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In der Fußball-Kreisliga A bricht am Sonntag das letzte Saisondrittel an. Zehn Spieltage vor Schluss sind zwei Mülheimer Mannschaften auf dem besten Weg in Richtung Bezirksliga. Nur ein Team schwebt noch in direkter Abstiegsgefahr.

VfB Speldorf II – SV Rot-Weiß. Im Lokalduell, das am Sonntag um 15 Uhr an der Saarner Straße angepfiffen wird, ist gleich beides enthalten: Abstiegsangst und Aufstiegsträume. Denn die Speldorfer Zweitvertretung ist das einzige Mülheimer Team, das noch in akuter Abstiegsgefahr schwebt. Denn nach jetzigem Stand steigen drei Bezirksligisten aus dem Kreis 9 ab (Hertha Hamborn, Wanheim und Vatangücü), was eine Relegation der Drittletzten zur Folge hätte. Da mit Hamborn 07 II und Meiderich zwei weitere Kreis-9-Teams in direkter Nähe zur Abstiegszone stehen, scheint die Relegation sicher.

Der VfB II muss einen Sechs-Punkte-Rückstand auf den SV Raadt aufholen. Vor dem Duell gegen den Spitzenreiter kann sich das Team von Trainer Nico Roepke ein Beispiel an der GSG Duisburg nehmen. Das Tabellenschlusslicht erreichte am letzten Sonntag ein 2:2 gegen die Eppinghofer. Die können sich in Sachen Aufstieg nur noch selbst schlagen. 14 Punkte Vorsprung sollten reichen.

1. FC Mülheim – RSV Mülheim. Beide Mannschaften stehen im Niemandsland der Tabelle. Vor allem die „Löwen“ aus Styrum bleiben hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Beide Teams wollen den sieben bzw. acht Punkte großen Vorsprung auf den Relegationsplatz schleunigst vergrößern, um nicht noch in irgendwelche Turbulenzen zu kommen.

TuSpo Saarn – DSV 1900 II. Zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Remis beinhaltet die Bilanz des TuSpo Saarn im Jahr 2014. Vor dem Heimspiel gegen den direkten Tabellennachbarn ist Platz drei aber noch in Reichweite.

Union 09 – TuS Mündelheim. Platz neun ist nicht der Anspruch von Union. Dass die Ries-Elf über diesen Platz im Moment nicht hinaus kommt, liegt auch daran, dass sie im Jahr 2014 erst ein Ligaspiel für sich entscheiden konnte (7:2 gegen Wanheimerort). Sonst gab es zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten sind die Unioner nicht unbedingt favorisiert.

Teutonia Überruhr – Blau-Weiß Mintard. Die Mintarder Mannschaft befindet sich zurzeit voll auf Aufstiegskurs und hat seit der Winterpause auch seine Zurückhaltung abgelegt. Die Mülheimer wollen nun unbedingt in die Bezirksliga. Doch Konkurrent SV Kray 04 lässt sich nicht abschütteln, bleibt mit vier Punkten Abstand hinter den Mintardern. Bei einem Patzer hätten die Blau-Weißen die Essener wieder direkt im Nacken sitzen. Verlassen kann sich Mintard auf Torjäger Mathias Lierhaus. 42 Buden hat der schon erzielt.

GSG Duisburg – MSV 07 II. Die Reserve des MSV darf als Mannschaft der Stunde bezeichnet werden. Mit sechs Siegen in Folge im Gepäck fahren die „07er“ nach Großenbaum. In der Rückrundentabelle ist der MSV unangefochtener Spitzenreiter. Aber Vorsicht: Die GSG hat letzte Woche gegen Tabellenführer Rot-Weiß gepunktet und die Mannschaft des langjährigen Speldorfers Christian Flöth wird alles daran setzen, eine erneute Überraschung zu schaffen.

DJK Wanheimerort – TSV Heimaterde. Erst einen Sieg gab es für den TSV unter Trainer Ralf Zils. Bei der DJK, die bis auf Rang acht hinter Heimaterde zurückgefallen ist, soll unbedingt der zweite folgen.

Duisburger FV 08 – SC Croatia. Als Außenseiter tritt der SC beim Dritten an. Die Babic-Elf peilt den dritten Sieg im Kalenderjahr an.

HSV Duisburg – SV Raadt. Spielt Hilal? Der HSV ist nun schon zu zwei Meisterschaftsspielen nicht angetreten und in der Liga munkelt man, dass die Duisburger ihre Mannschaft erneut zurückziehen. Dann würde die Tabelle noch einmal durcheinander gewirbelt. Findet das Spiel statt, braucht Raadt dringend drei Punkte, um sich vom Relegationsplatz fernzuhalten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben