Fußball Saisonvorschau

1. FC Mülheim: Mit Konstanz im Kader zum Erfolg

Der Kader des 1.FC Mülheim: Toni Collura (Trainer), Max Ambrosat, Leon Zganiatz, Baris Copur, Mazlum Aydin, Stevo Sucevic, Sammy Leroy Osei Bonsa, Gaetano Papotto, Sascha Dan, Marcel Verschoth, Görkem Bektas, Jan Radomski, Döger Birkan, Patrick Renning, Ünal Kara, Alperen Kartal, Ugur Iskefiyeli.

Der Kader des 1.FC Mülheim: Toni Collura (Trainer), Max Ambrosat, Leon Zganiatz, Baris Copur, Mazlum Aydin, Stevo Sucevic, Sammy Leroy Osei Bonsa, Gaetano Papotto, Sascha Dan, Marcel Verschoth, Görkem Bektas, Jan Radomski, Döger Birkan, Patrick Renning, Ünal Kara, Alperen Kartal, Ugur Iskefiyeli.

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Der Umbruch liegt hinter dem 1. FC Mülheim, mit einem eingespielten Kader geht es in die neue Saison. Es soll eine ruhige Spielzeit werden.

Das erste Saisonziel ist schon vor dem ersten Anpfiff am kommenden Sonntag erreicht: Der A-Kreisligist 1. FC Mülheim hat im zweiten Jahr unter Trainer Toni Collura beinahe die gleiche Mannschaft aufzubieten, wie in der vergangenen Saison. Gab es vor der Spielzeit 2018/19 noch einen großen Umbruch, so stehen in diesem Jahr gerade einmal zwei Neuzugänge den vier Abgängen gegenüber. Dazu kommen zwei Spieler, die zwar schon im vergangenen Jahr im Styrumer-Kader standen – nun aber auch endlich spielen können.

Hinter Görkem Bektas und Leon Zganiatz liegt eine lange Leidenszeit. Den defensiven Mittelfeldspieler Bektas und Innenverteidiger Zganiatz kennt Toni Collura noch aus seiner Zeit als Trainer der Jugend von Schwarz-Weiß Alstaden. Beide hat er mitgebracht nach Mülheim – beide waren durch Verletzungen außer Gefecht gesetzt. Bektas laborierte an Leisten- und Adduktorenproblemen, Zganiatz hatte sich das Kreuzband gerissen. „Sie sind wie Neuzugänge für mich“, so Collura.

Erfahrung kommt vom MFC 97 II

Echte Neuzugänge sind dagegen Mazlum Aydin und Alperen Kartal die aus der Reserve des Mülheimer FC 97 nach Styrum wechseln. „Sie bringen viel Erfahrung mit“, so Collura über das offensiv-Duo. Kompensiert werden müssen die Abgänge von Remzi Aslan und Adem Aydin, die es zu Fathispor zieht, dazu verlassen Cedric Roitzheim und Selman Aldemir den Klub.

Roitzheim geht zum Landesligisten TuS Fichte Lintfort, Aldemir zum Bezirksligisten Duisburger FC 08. „Es ehrt uns doch, dass die beiden Spieler zu höherklassigen Klubs wechseln“, freut sich Toni Collura für seine beiden ehemaligen Akteure.

Weniger Spannung als im Vorjahr

Unabhängig davon möchte er eine ruhigere Saison als die vergangene erleben. „Wir haben, auch weil der SV Raadt plötzlich eine Aufholjagd gestartet hat, fast bis zum Schluss im Abstiegskampf gesteckt. Das ging ganz schön an die Nerven“, so der Übungsleiter über sein erstes Jahr in Styrum – das auf Rang zehn endete. In der nun anstehenden Saison soll der Klassenerhalt möglichst früh in trockenen Tüchern sein.

„Ein einstelliger Tabellenplatz wäre schon schön“, dekliniert der Trainer das Saisonziel. „Wir haben schließlich ein bisschen was gut zu machen.“ Die Ausrichtung seiner Mannschaft wird auch deshalb von Spiel zu Spiel variieren. „Es wird Gegner geben, gegen die wir tief stehen und auf Konter setzen. Da brauchen wir ein gutes Umschaltspiel“, erklärt Collura und ergänzt: „Gegen andere Mannschaften müssen wir aber auch den Mut haben, das Spiel zu bestimmen.“https://www.waz.de/sport/lokalsport/muelheim/400-spiele-muelheimer-torwart-knackt-rekordmarke-id225397777.html

Vorbereitung mit Hindernissen

Langfristig möchte der Trainer mit seiner Mannschaft auch höhere Tabellenplätze angreifen. „Wie weit vorne wir irgendwann einmal mitspielen können, dass lässt sich jetzt aber noch nicht sagen“, sagt er. Dass der Unterbau der zweiten Mannschaft nur in der Kreisliga C spielt, macht die Sache da nicht unbedingt leichter.

Und auch die Saisonvorbereitung lief mit vielen urlaubs- und verletzungsbedingten Ausfällen alles andere als optimal. Trotzdem soll möglichst schon im ersten Saisonspiel am Sonntag, wenn es zum Mülheimer FC 97 II geht, der erste Saisonsieg her. Damit es nicht wieder eine Nervenschlacht bis zum letzten Spieltag wird.

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