Volleyball / 2. Liga

Zum Auftakt ein Wiedersehen für den Moerser SC in Bocholt

Der Moerser SC 2019/2020: (von links) David Seybering, Oliver Staab, Jonas Hoppe, Lukas Schattenberg, Nenad Nikolic, André Illmer, Niklas Mülders, Nick Wolschendorf, Chris Carter, Oskar Klingner und Markus Köppke. Andreas Tins und Tom Weber fehlen auf dem Bild.

Der Moerser SC 2019/2020: (von links) David Seybering, Oliver Staab, Jonas Hoppe, Lukas Schattenberg, Nenad Nikolic, André Illmer, Niklas Mülders, Nick Wolschendorf, Chris Carter, Oskar Klingner und Markus Köppke. Andreas Tins und Tom Weber fehlen auf dem Bild.

Foto: Jüergen Sabarz

Moers.  Die pflichtspielfreie Zeit für die Volleyballer vom Moerser SC ist vorbei. Zum Start in die 2. Bundesliga/Nord geht es nun zum TuB Bocholt.

Die pflichtspielfreie Zeit für die Volleyballer vom Moerser SC ist vorbei. Am Sonntag, 14. September, tritt das Team von Trainer Hendrik Rieskamp in der 2. Bundesliga/Nord um 16 Uhr beim TuB Bocholt an. Zum Start geht es also zu dem Verein, der sich in der vergangenen Saison als der stärkste Konkurrent im Volleyball-Westen präsentierte.

Die Bocholter landeten zwar am Ende nur auf Platz sieben, doch ärgerten den MSC mit einer 0:3-Niederlage in der Rückrunde erheblich. Auch in der Saison zuvor hatte es je einen Sieg und eine Niederlage für die Moerser gegeben.

Die Jagd nach Punkten

Coach Rieskamp freut sich dennoch, dass die Jagd nach Punkten wieder beginnt: „Für den Wettkampf machen wir das doch schließlich.“ Seit April gab es für die „Adler“ kein Pflichtspiel mehr, zudem liegen sechs Wochen Vorbereitung hinter der Mannschaft.

„Wir wollen im ersten Spiel ruhig bleiben und das Trainierte umsetzen. Ob es dann klappen wird, sieht man erst, wenn es ernst wird“, so Rieskamp. „Ich bin aber optimistisch“, fügt er an. Beim Gegner aus Bocholt erwartet der Trainer über die Saison, dass der TuB oben in der Liga mitspielen wird. Das liegt nicht nur an den beiden frisch geholten Neuzugängen, den Slowenen Ziga Zupanc sowie Daniel Wernitz, sondern auch am neuen polnischen Trainer Sebastian Lyczko.

Wernitz trug in der vergangenen Saison noch das Trikot des MSC und hat sich in der Sommerpause voll dem Beachvolleyball gewidmet. Heraus sprang unter anderem der neunte Platz bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand. „Das ist etwas besonderes, vor allem am ersten Spieltag“, so Rieskamp, „man sollte es aber nicht zu hoch hängen. Wir schauen auf uns und wollen druckvoller aufschlagen und schneller spielen. Bis zum Spiel nutzen wir noch unser Training, um das zu üben. Im Wettkampf kann einiges dann anders sein.“

Und auch der MSC hat sich verstärkt. Die Neuzugänge Chris Carter (Annahme/Außen), André Illmer (Libero) sowie Nenad Nikolic (Zuspiel) könnten für das Team schnell eine Bereicherung werden. Trainer Hendrik Rieskamp: „Unser Kader ist jetzt etwas breiter aufgestellt, einige Spieler können mehrere Positionen spielen, wodurch wir mehr Alternativen haben.“ Neben Wernitz hat auch Christian Gosmann (jetzt FC Junkersdorf Köln) die „Adler“ verlassen.

Härtetest gleich zu Beginn

Seine Startsechs hat der Übungsleiter noch nicht ausgesucht, sondern will darüber noch ein bis zwei Mal schlafen und das letzte Training abwarten.

Fest steht jedoch, dass nach einer ordentlichen Vorbereitung ohne echten Härtetest der nun direkt zu Beginn bevorsteht. Der „Bocholter Brocken“ muss aus dem Weg geräumt werden, um die ersten Punkte einzufahren und mit einem guten Gefühl in die Liga zu starten, bevor es am Samstag, 28. September, zum ersten Heimspiel in den Enni-Sportpark-Rheinkamp gegen den SV Warnemünde geht.

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