Fußball-Bezirksliga

Wegen der Kirmes: Schwafheim muss um 11 Uhr spielen

Mark Frakowiak (in Grün), hier beim 0:1 zuletzt gegen den FC Meerfeld, fällt beim SV Schwafheim am Sonntag aus.

Mark Frakowiak (in Grün), hier beim 0:1 zuletzt gegen den FC Meerfeld, fällt beim SV Schwafheim am Sonntag aus.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  In der Fußball-Bezirksliga geht es bei der DJK Twisteden am Sonntag früh los. Mitfavorit Repelen und Absteiger GSV Moers unter Druck.

Zu ungewohnter Zeit muss Fußball-Bezirksligist SV Schwafheim am Sonntag ran. Die Schwafheimer spielen um 11 Uhr bei der DJK Twisteden. Dort ist am Wochenende Kirmes und die Gastgeber hatten das Spiel auf einen Tag unter der Woche verlegen wollen. Von SVS-Seite wurde das aufgrund beruflicher Verpflichtungen vieler Spieler in Verbindung mit der Anfahrt abgelehnt. Die Regularien sehen in diesem Fall vor, dass die Gastgeber am vorgesehenen Tag festlegen dürfen, Twisteden ließ daraufhin das Spiel auf die im Seniorenfußball unübliche Zeit ansetzen.

Gegen alte Bekannte in Aldekerk

„Ich bin gespannt, wie die Jungs damit klarkommen“, sagt Schwafheims Trainer Manfred Wranik, der sich mit seinen Schützlingen um 8 Uhr zum gemeinsamen Frühstück treffen wird, bevor es auf die Fahrt geht. Nicht dabei sein werden Marius Dyka und Marc Frackowiak.

Der VfL Repelen muss um 15 Uhr zum FC Aldekerk. Für das Spiel besteht Hoffnung auf die Rückkehr von Deldar Zakholy und Oguzhan Alemdar. Dafür sind mit Yasin Duman und Ozan Sengül zwei Führungsspieler fraglich. Maurice Szczepanowski, Tolga Günes und weiterhin Marvin Böhm werden in jedem Fall ausfallen.

Die Repelener müssen nach zwei Niederlagen aus den letzten drei Spielen zusehen, nicht den Anschluss an die Spitzenplätze zu verlieren. „Wir sind jetzt ein bisschen unter Druck und müssen mit aller Macht gewinnen“, sagt auch Trainer Sascha Weyen, der in Aldekerk mit Tarek Benchamma und Max Lindemann auch zwei frühere Schützlinge beim VfL wiedertrifft.

Der FC Meerfeld trifft auf den VfB Homberg II. „Das wird ein richtig hartes Stück Arbeit, aber ich hoffe, dass wir ein paar taktische Mittel finden“, sagt FCM-Trainer Thomas Geist, der großen Respekt vor dem VfB II hat: „Das ist spielerisch mit die beste Mannschaft. Sie haben eine unheimliche Handlungsschnelligkeit und viel Tempo nach vorne.“ Personell füllt sich der Kader der Meerfelder wieder. Ausfallen werden einzig Linus Schlebusch und Julian Hillus.

Noch besser sieht es bei den Hombergern aus. Trainer Sunay Acar hat alle Spieler an Bord. Die Homberger gewannen zuletzt dreimal in Folge. „Nicht nur von den Ergebnissen her war das gut, auch in puncto Grundordnung, Disziplin und Einsatz kann ich der Mannschaft gar nichts vorwerfen“, lobt auch Trainer Acar.

Schikofsky: Absolut unbefriedigend

Um 15.30 Uhr spielt der GSV Moers gegen den VfL Tönisberg. Die Moerser stehen dabei mit dem Rücken zur Wand. „Dass der Umbruch holprig laufen kann, war natürlich klar. Aber die jetzige Situation ist absolut unbefriedigend und so langsam steigt natürlich der Druck, da wir mit drei Punkten aus sieben Spielen einen Fehlstart hingelegt haben“, räumt Trainer Thorsten Schikofsky ein, fügt aber an: „Allerdings muss ich auch ganz klar sagen, dass die Jungs gegen Kleve II zuletzt ihr bestes Spiel abgeliefert haben, aber einfach nicht die Torchancen nutzen.“

Personell sieht es beim GSV wieder besser aus als zuletzt, da mit Fabian Hastedt, Andreas Isailovic und Kerem Sam immerhin drei Spieler wieder zur Verfügung stehen. Fehlen werden weiterhin Christian Zeiler, Gabriel Sepulveda und Mohamed Ouennane.

Anders sieht es bei Tönisberg aus. „Personell sieht es sehr schlecht aus, da noch gar nicht absehbar ist, wie viele Spieler zur Verfügung stehen“, berichtet VfL-Trainer Andreas Weinand. Nicht spielen können auf jeden Fall Joshua Sprenger, Paul Haag, Jan-Niklas Esser, Rene Blassl und Sören Höffler.

Zeitgleich spielt Borussia Veen beim SV Walbeck. Nach dem 3:3 gegen Aldekerk ist die Borussia seit drei Spielen ungeschlagen. Beim Vorletzten möchte der Aufsteiger seine Erfolgsserie fortsetzen.

Der SV Sonsbeck II gewann zuletzt gegen Walbeck und spielt nun bei Tabellennachbar SV Straelen II. Außerdem ist der SV Budberg ab 15.15 Uhr beim TSV Wachtendonk-Wankum zu Gast. Nach zuletzt zwei Niederlagen ist das Spiel beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer in Wachtendonk eine Herkulesaufgabe für den SVB.

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