Fußball-Oberliga

VfB Homberg baut gegen Schonnebeck die Abwehr um

VfB-Kapitän Dennis Wibbe (rechts), hier gegen Kleves Michel Wesendonk, ist wieder einsatzbereit.

VfB-Kapitän Dennis Wibbe (rechts), hier gegen Kleves Michel Wesendonk, ist wieder einsatzbereit.

Foto: Mark Bohla

Am Niederrhein.   Beim VfB Homberg gibt es personelle Probleme. Der Spitzenreiter der Fußball-Oberliga muss am Donnerstag gegen Schonnebeck die Abwehr umbauen.

Das letzte Duell am Rheindeich war ein Showdown: Am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison nahm der VfB Homberg als Dritter der zweitplatzierten SpVg Schonnebeck mit einem 2:2 die letzte Aufstiegshoffnung. Nicht ganz ein Jahr später sind die Verhältnisse deutlicher. Mit 22 Punkten Vorsprung empfängt der VfB heute Abend um 19.30 Uhr den Tabellenachten aus Essen. Und dann kann der souveräne Spitzenreiter den nächsten Schritt dafür machen, dass es am 12. Mai nicht zu einem erneuten Showdown um den Aufstieg kommt.

Noch kann der VfB das Aufstiegsrennen vor dem direkten Duell beim Tabellendritten 1.FC Bocholt für sich entscheiden. Inklusive des Nachholspiels gegen den SC Düsseldorf-West am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) könnten den Hombergern die vier ausstehenden Partien reichen, um die maximal noch erforderlichen zehn Zähler einzusammeln.

Daheim seit November 2017 ungeschlagen, will die Truppe von Stefan Janßen die Erfolgsserie am Rheindeich freilich fortsetzen. Der Trainer weiß aber auch, dass der Gegner trotz seines Tabellenstands nahezu nichts an Qualität gegenüber seiner erfolgreichen Saison im Vorjahr eingebüßt hat.

„Schonnebeck hatte in der Hinrunde sehr viel Verletzungspech. Wir wissen um die Qualitäten dieses absoluten Topteams. Es ist ein sehr robuster Gegner, der uns vor allem physisch einiges abverlangen wird.“

Und genau gegen diesen körperlich starken Gegner muss der Coach heute in der Defensive „einiges improvisieren“. Janßen gehen die Innenverteidiger aus. Mike Koenders ist noch für dieses Spiel rotgesperrt, Felix Clever zog sich beim 1:1 in Monheim einen Muskelfaserriss zu, der ihn mindestens die nächsten drei Spiele zum Zusehen zwingt. Marvin Roch ist mit gleicher Verletzung ebenfalls keine Option, und Thorsten Kogel holte sich in Monheim die fünfte Gelbe Karte ab. Für die Außenposition stünde zumindest wieder Jonas Haub nach seiner Sprunggelenkverletzung zur Verfügung, innen sind die Optionen neben Colin Schmitt aber überschaubar.

In einer Viererkette wäre Metin Kücükarslan an seiner Seite vorstellbar. Der eigentliche Sechser „kann so ziemlich alles spielen“, weiß Janßen, allerdings war auch Kücükarslan zuletzt angeschlagen. Überdies hat auch Winterneuzugang Pierre Nowitzki bei seinem alten Klub VfB Speldorf schon in der Abwehr gespielt.

Wieder dabei ist der Kapitän. Vergangenen Sonntag stand Dennis Wibbe zum ersten Mal in dieser Saison angeschlagen nicht in der Startelf. Nun führt der Stürmer den Spitzenreiter wieder aufs Feld. An das Hinspiel gegen seinen Ex-Klub hat Wibbe nur gute Erinnerungen. Beim 4:2 am Schettersbusch schnürte er einen Dreierpack.

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