Fußball

TuS Fichte Lintfort erwartet Spitzenreiter Sterkrade-Nord

Trägt wie bereits in dieser Szene auch am Sonntag das Trikot des Gegners Sterkrade-Nord: Florian Witte.

Trägt wie bereits in dieser Szene auch am Sonntag das Trikot des Gegners Sterkrade-Nord: Florian Witte.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Wenn Landesligist Fichte Lintfort am Sonntag den Primus Spvgg. Sterkrade-Nord empfängt, kommt es an der Franzstraße zu einem Wiedersehen.

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Tabellenführer, bester Angriff der Liga, beste Defensive der Liga – viel stärker als die Spvgg. Sterkrade-Nord (1. Platz, 39 Punkte, 43:16 Tore) könnte der Gegner aktuell nicht sein, den Fußball-Landesligist TuS Fichte Lintfort (11., 22, 20:31) am Sonntag zum nächsten Heimspiel erwartet. Anpfiff an der Franzstraße ist um 15.30 Uhr.

Angesichts der bisherigen Ausbeute des Spitzenreiters aus Oberhausen lobt Lintforts Trainer Sven Schützek: „Dass sie eine gute Truppe haben, konnte man schon im Sommer wissen. Dass der neu formierte Kader aber so schnell zusammengefunden hat, überrascht mich doch etwas. Wer nach 15 Spielen ganz oben steht, der ist da nie aus Zufall.“

13 Siege und nur zwei Niederlagen hat Sterkrade bislang auf dem Konto. Lediglich in St. Tönis (2:3) und gegen Süchteln (1:2) hat das Team bislang verloren. Zuletzt feierten Coach Julian Berg und sein Team stolze sechs Erfolge in Serie, dabei drehte der Primus in Rhede und gegen Meerbusch jeweils einen Rückstand um. „Solch eine Serie verleiht einer Mannschaft riesiges Selbstvertrauen, und das kann man bei Sterkrade spüren“, kennt Sven Schützek die Schwere der nächsten Aufgabe.

Wiedersehen mit Muharemi und Torjäger Witte

Dabei wird es für die Lintforter auch ein Wiedersehen mit zwei „alten Bekannten“ geben, die im Sommer von Fichte nach Oberhausen gewechselt sind: Florian Witte ist mit acht Treffern in 13 Spielen bislang sogar bester Torjäger des Tabellenführers, Fljorim Muharemi wurde immerhin achtmal eingewechselt.

Beim Blick aufs eigene Personal muss sich Sven Schützek die seit Wochen gewohnten Sorgenfalten weiterhin nicht abgewöhnen. So musste Stammkeeper Marian Gbur im Lauf der Woche wegen Rückenproblemen aufs Training verzichten, sein Einsatz ist daher fraglich. Definitiv fehlen werden zudem Kevin Zola Katendi (Reizung der Achillessehne), Sascha Tenbruck (Leistenprobleme) und Nikola Serra (Schambeinentzündung).

„Wie sagt man in solchen Situationen? Wir werden schon elf Mann auf den Platz bekommen“, gibt sich der Fichte-Trainer kämpferisch. Daher will er auch nichts von einem „Bonusspiel“ gegen den Spitzenreiter hören: „Es wird schwer, aber das ist doch der Reiz beim Fußball. Wir haben eine gute Heimbilanz und haben zuletzt auch dreimal in Folge gewonnen, können also ebenfalls mit breiter Brust ins Spiel gehen.“

Im Vorjahr sei die Ausgangslage ähnlich gewesen, am Ende stand ein 2:0-Heimsieg der Lintforter. „Das heißt nicht, dass es auf jeden Fall wieder so kommt. Aber unmöglich ist es nicht“, will Schützek mit seinem Team erneut überraschen.

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