Fußball-Landesliga

Fußball: Sonsbeck mit starker Angriffswucht gegen Lintfort

Trainer Heinrich Losing kann mit seinem SV Sonsbeck zufrieden sein.

Trainer Heinrich Losing kann mit seinem SV Sonsbeck zufrieden sein.

Foto: Mark Bohla / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Trainer Heinrich Losing weiß, dass sein Team vom Fußball-Landesligisten SV Sonsbeck stark ist. Besonders nach dem 5:1 gegen Fichte Lintfort.

Heinrich Losing steht in seiner Funktion als neuer Cheftrainer des Fußball-Landesligisten SV Sonsbeck nicht gerade im Verdacht, mit markigen Sprüchen aufzuwarten. Der 40-jährige ehemalige Verteidiger von Schwarz-Weiß Essen und vom 1. FC Kleve ließ sich genau deshalb auch nicht vom zugegeben glänzenden 5:1 (1:1)-Triumph im Derby gegen Fichte Lintfort beirren. „Natürlich war meine Offensive gut“, versicherte Losing nach dem ansehnlichen Regen-Kick, „doch wir sollten auf dem Teppich bleiben. Beim 1:1 in Meerbusch am vergangenen Sonntag sah alles noch deutlich bescheidener aus.“

Immerhin zeigten seine Schützlinge auch ohne den verletzten Torjäger Felix Terlinden (19 Treffer in 34 Spielen) eine für Landesliga-Verhältnisse erstaunliche Angriffswucht. Die deutet durchaus darauf hin, dass Sonsbeck ein Kandidat für die Top 6 der Liga sein kann. Fichte jedenfalls bekam weder den früheren Junioren-Bundesligaspieler Luis Gizinski, noch die beiden schnellen, körperlich robusten und groß gebauten Mitstreiter Maximilian Fuchs und Klaus Keisers in den Griff.

Neben Keisers (1:1/32. Min.) und Fuchs (4:1/82.) trafen auch noch Max Werner (2:1/51.), Geurtz-Ersatz Timo Evertz (3:1/57.) und der spät eingewechselte Tobias Bolz (5:1/90.+4). Per Foulelfmeter hatte Nikola Serra die Gäste in Führung gebracht (16.).

Am Sonntag (15 Uhr) beim Aufstiegs-Mitfavoriten SC Kapellen-Erft bekommt Sonsbeck rasch Gelegenheit, die starke Derby-Form zu festigen. Für Lintfort geht es gegen die nach zwei Spielen punktlose Holzheimer SG. Fichte-Trainer Sven Schützek könnte darüber nachdenken, ob er seinen Defensivverbund umstellt. Nur der emsige Kevin Katendi auf der Sechser-Position wusste zu überzeugen. „Wir haben alle Gegentore nach Standards oder im Konter bekommen. Die Abwehr war insgesamt einfach nur schlecht“, bekräftigte Schützek, „deshalb war in der zweiten Halbzeit ein möglicher Punktgewinn eben nicht mehr möglich.“ Mit dem wegen einer Oberschenkelprellung angeschlagenen Simon Poschmann hätte er für seine Abwehrkette Sonntag gegen Holzheim vermutlich wieder eine Alternative mehr zur Verfügung.

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