Handball / Verbandsliga

SV Neukirchen mit desolater Vorstellung gegen Kaldenkirchen

Andreas Düdendoth erreichte mehr als Normalform. Als Einziger im SVN-Team.

Andreas Düdendoth erreichte mehr als Normalform. Als Einziger im SVN-Team.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Handball-Verbandsligist SV Neukirchen lieferte im Heimspiel gegen den TSV Kaldenkirchen eine desolate Leistung ab, verliert verdient mit 24:32.

Der SV Neukirchen bleibt mit 2:14 Punkten im Tabellenkeller hängen. Der Handball-Verbandsligist unterlag nach einer desolaten Leistung daheim dem TSV Kaldenkirchen verdient mit 24:32 (11:13). Die Gastgeber ließen diesmal von Beginn an Leidenschaft und Einsatzbereitschaft vermissen.

Allein in den ersten 15 Minuten schauten die Neukirchener Spieler zweimal nach überflüssigen Ballverlusten den weglaufenden Kaldenkirchenern lediglich hinterher, anstatt sie anzugehen. Sechsmal versuchten die SVN-Aufbauspieler ihren Kreisläufer Michele Potschka mit einem Bodenpass in Szene zu setzen. Einer kam an. Die anderen landeten in der TSV-Deckung – fürs Tempospiel.

Lediglich Torwart Andreas Dürdoth bot Normalform, entschärfte in den ersten 30 Minuten gleich drei Strafwürfe und war auch beim Kaldenkirchener Tempospiel auf dem Posten. Der SVN-Rückraum verweigerte mehrfach den Abschluss, nahm aber zumindest den Kampf an. Die Gastgeber mussten immerhin die kurzfristen Ausfälle der grippal angeschlagenen Dennis Kühn und Tobias Vook kompensieren.

Kaldenkirchen nahm ab der 14. Minute SVN-Haupttorschützen Philipp Peich an die „kurze Leine“, der allerdings auch keinen Sahnetag erwischt hatte. So blieb insgesamt nur Stückwerk, was Neukirchen bot.

Nach dem Seitenwechsel stieß der Gastgeber schnell an seine Grenzen. Während das junge TSV-Team geschickt das Tempo hochhielt, konnte der SVN den läuferischen Aufwand nicht mehr leisten, gerieten schnell und deutliche in Rückstand (16:21, 41. Minute/19:26, 51.).

Konditionelle Probleme

„Wir müssen weiter hart arbeiten“, betonte SVN-Abteilungsleiter Gregor Baar. „In Hälfte zwei hat man unsere konditionellen Probleme gesehen, zudem fehlten die personellen Alternativen.“

SVN-Trainer Thomas Pannen wurde vergangene Woche bekanntlich am Kreuzband und Meniskus operiert. Das Knie wurde dabei mit einer Schiene „stillgelegt“, es folgt danach die Teilbelastung und dann die lange und intensive Reha.

SVN: Peich 6, Lohmann 5/3, Bartnik 4, Kaplenek 2, Potschka 2, Fietze 2, Burggraf 1, Hadammer 1, Krölls 1.

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