Fußball-Landesliga

Sportliche Relegationsrunde: Tönisberg mit Rettungschance

Michael Ryberg
| Lesedauer: 2 Minuten
Der VfL Tönisberg und Sebastian Görres (links), hier beim 1:7 im Heimspiel gegen die SV Hönnepel-Niedermörmter, können sich vielleicht doch noch in der Fußball-Landesliga retten.

Der VfL Tönisberg und Sebastian Görres (links), hier beim 1:7 im Heimspiel gegen die SV Hönnepel-Niedermörmter, können sich vielleicht doch noch in der Fußball-Landesliga retten.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers/Tönisberg.  In der Fußball-Landesliga empfängt der VfL Tönisberg am Sonntag den SV Scherpenberg. Für die Gastgeber verlängert sich unverhofft die Saison.

Der VfL Tönisberg bekommt in der Fußball-Landesliga noch seine Rettungschance. Wegen des Rückzugs von Oberligist TV Jahn Hiesfeld in die Bezirksliga bleibt ein Platz in der Landesliga frei. Um den werden die Tabellenelften der drei Gruppen am 19., 22. und 25. Juni in einer einfachen Runde spielen. Die Tönisberger haben vor der letzten Partie am Sonntag (15 Uhr) gegen den SV Scherpenberg den elften Rang schon sicher und würden am 19. Juni vermutlich beim VfB Frohnhausen aus der Gruppe 3 in Essen starten.

Womit dem finalen Spiel morgen die große Brisanz genommen ist. Zuletzt war auch eine Wertung nach Quotientenregel im Gespräch. Demnach hätte Tönisberg drei Punkte dringend gebraucht.

„Scherpenberg hat eine sehr, sehr gute Mannschaft und ist der klare Favorit“, sieht Tönisbergs Sportlicher Leiter Marcus Bister die Rollen klar verteilt: „Wir haben aber einen richtig guten Lauf, die Stimmung ist nach zuletzt fünf Pflichtspielsiegen in Serie weiter sehr gut.“

Beim VfL Tönisberg entspannt sich personelle Lage

Die personelle Lage beim VfL hat sich deutlich entspannt. Allen voran werden Hendrik Rouland, Niklas Jahny, Daniel-Richard Franken und Mike Konrad wieder dabei sein, die am vergangenen Sonntag als Wahlhelfer im Einsatz und somit verhindert waren. Dazu kehrt Mehmet Ügüdür nach Sperre zurück.

VfL-Sportleiter Bister begrüßt übrigens die Regelung, den zusätzlichen freien Landesliga-Startplatz sportlich auszuspielen: „Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Das wäre bei der Quotientenregel so gewesen. Die Mannschaften haben ja gegen völlig unterschiedliche Gegner gespielt – und die waren unter Umständen in der einen Gruppe schwächer und in einer anderen vielleicht stärker.“

SV Scherpenberg wieder mit Torjäger Stellmach

Die Planungen liefen zwar nach dem Kreispokal am kommenden Donnerstag (12 Uhr) beim Krefelder A-Kreisligisten TSV Bockum auf eine baldige Sommerpause. Doch Bister erklärt: „Wir haben mit der Mannschaft über die Optionen gesprochen. Für die Relegation trainieren wir weiter.“

Der SV Scherpenberg könnte Sonntag wieder Torjäger Maximilian Stellmach sowie Marcel Gesemann und Julian Grevelhörster aufbieten. „Wir wollen am Ende Zweiter bleiben, dazu brauchen wir wohl mindestens noch einen Punkt“, sagt Trainer Ralf Gemmer. Zuletzt gegen Hö-Nie (5:0) und in Fischeln (7:2) präsentierten sich die Moerser in prächtiger Torlaune.

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