Fußball-Landesliga

Scherpenberg beißt sich an Sterkrade-Nord die Zähne aus

Orientierung im Staub verloren: Scherpenberger Fast-Handstand gegen Sterkrade-Nord.

Orientierung im Staub verloren: Scherpenberger Fast-Handstand gegen Sterkrade-Nord.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Moers.   Oster-Fußball in der Landesliga war für den SV Scherpenberg eher unerfreulich. Dem 1:1 gegen Niederwenigern folgte ein 0:1 gegen Sterkrade-Nord.

Fußball-Landesligist SV Scherpenberg konnte seine Heimspiele über Ostern nicht nutzen, um sich vom Tabellenkeller abzusetzen. Dem 1:1 gegen Niederwenigern am Donnerstagabend ließ der SVS am Montagnachmittag eine 0:1 (0:1)-Niederlage gegen die Spvgg. Sterkrade-Nord folgen. Damit bleibt die Elf von Trainer Timo Barbeln auf Rang 14 der Tabelle und liegt fünf Punkte vor dem Relegationsplatz.

Gegen den Tabellenvierten aus Oberhausen fand Scherpenberg nicht zu seinem Offensivspiel. Vieles blieb Stückwerk, Laufwege stimmten nicht, und die Fehlpassquote war viel zu hoch. Ähnlich sah es auch bei den Gästen aus, so dass die 200 Zuschauer nur wenige Höhepunkte zu sehen bekamen.

Glücklicher Gästetreffer

Nach 14 Spielminuten hätte Nico Frömmgen mit einem langen Pass fast Torjäger Maximilian Stellmach erreicht, aber Sterkrades Mats Müller hatte im Strafraum aufgepasst. Auf der Gegenseite musste Keeper Mehmet Coskun nur einen Freistoß von Sven Konarski parieren (20.).

Ein wenig Glück hatten die Gäste beim Tor des Tages: Von der rechten Angriffsseite segelte eine abgefälschte Flanke in den Strafraum, und Stefan Jagalski stand am zweiten Pfosten völlig frei, so dass er die Kugel unbedrängt zum 1:0 ins Netz köpfen konnte (34.). Nur drei Minuten später zwang Stellmach Sterkrades Torwart Akin Ergin mit seinem Flachschuss zu einer Parade.

Die größte Chance zum Ausgleich hatte El Houcine Bougjdi. Mit einem Heber hatte er Ergin schon überwunden, aber Mats Müller war wieder zur Stelle und rettete für seinen geschlagenen Keeper vor der Torlinie (56.). Sterkrade tat nicht mehr als nötig, um die Führung zu halten, hätte aber durch Oguzhan Cuhaci noch erhöhen konnten. Der Torjäger scheiterte frei stehend an Coskun (83.). Nachdem er einen Scherpenberger Spieler beleidigt hatte, sah Gäste-Akteur Michel Roth die Rote Karte (88.). Eine klare Torchance bekam Scherpenberg aber nicht mehr.

„Wir haben nicht ins Spiel gefunden. Beide Abwehrreihen standen gut, so dass es nur wenige Torchancen gab. Immerhin haben die anderen Ergebnisse für uns gepasst“, so SVS-Trainer Timo Barbeln.

SVS: Coskun, Terwiel, Frömmgen, Schmidt, Duman, Sengül (66. Terzi), Franke, Annachat (38. Terasa), E. Bougjdi, Y. Bougjdi (76. Karabulut), Stellmach.

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