Fußball / Kreispokal

Rumelner TV will sich nicht kampflos geschlagen geben

Azad Tekin (weiß) hier im Derby gegen den FC Rumeln-Kaldenhausen (schwarz), wird beim Rumelner TV im Kreispokal gegen Fichte Lintfort schmerzlich vermisst. Er ist verletzt.

Azad Tekin (weiß) hier im Derby gegen den FC Rumeln-Kaldenhausen (schwarz), wird beim Rumelner TV im Kreispokal gegen Fichte Lintfort schmerzlich vermisst. Er ist verletzt.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Im Viertelfinale des Kurt-Blömer-Kreispokal bekommt es Fußball-A-Kreisligist Rumelner TV mit dem Landesligisten TuS Fichte Lintfort zu tun.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Im Viertelfinale des Kurt-Blömer-Kreispokal empfängt Fußball-A-Kreisligist Rumelner TV heute um 20 Uhr den TuS Fichte Lintfort. Die Favoritenrolle ist damit eindeutig an den Landeslisten vergeben. In Bestbesetzung werden aber wohl ohnehin beide Mannschaften nicht auflaufen.

„Es werden die Jungs Einsatzzeit bekommen, die zuletzt ein bisschen hinten dran waren“, kündigt Rumelns Trainer Oliver Bähr an. Verzichten muss er aber ohnehin auf Youmssi Fotso, Simon Haupt, Kevin Leszcz, Dustin Seidel und Azad Tekin. Beim Gegner Fichte Lintfort werden neben den Langzeitverletzten und einigen noch fraglichen angeschlagenen Spielern in jedem Fall Alexander Lenders, Kevin Zola Katendi, El Houcine Bougjdi, Rudolf Haksteter und Sandro Leimbruch ausfallen.

Zwei Spiele bis zum Niederrheinpokal

„Wir werden auf jeden Fall den einen oder anderen Spieler aus der zweiten Mannschaft dazu nehmen“, kündigt im Vorfeld Fichte Trainer Sven Schützek an. „Nichtsdestotrotz möchte ich im Pokal weiterkommen“, stellt Schützek allerdings klar und fügt außerdem an: „Es sind noch zwei Spiele bis zum Niederrheinpokal und da wollen wir rein.“

Freilich erwartet der Fichte-Coach heute aber einen hochmotivierten Gegner: „Es ist ja klar, dass Rumeln alles geben wird. Wir dürfen den Gegner – wie immer – nicht unterschätzen und nicht ins Spiel kommen lassen. Aber ganz klar: Wir wollen weiterkommen.“

Dass Oliver Bähr auf Rumelner Seite nicht seine erste Garde auf das Feld schickt liegt daran, dass er die Priorität klar in Liga und Meisterschaftskampf sieht.

„Der Fokus liegt ganz klar auf dem letzten Heimspiel gegen den VfL Repelen II am kommenden Sonntag“, betont der RTV-Trainer. Am Sonntag, 1. Dezember, empfangen die Rumelner nämlich den Tabellennachbar aus Repelen nicht nur zum letzten Heimauftritt, sondern auch zum letzten Meisterschaftsspiel des Jahres. Trotzdem will Bähr sich gegen Fichte nicht kampflos geschlagen geben, aber die Chancen gegen den zwei Klassen höher spielenden Gast schätzt er doch als gering ein: „Wir werden unser Bestes geben, aber es wird sehr schwer weiterzukommen.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben