Motorsport / WSK Champions Cup

Neukirchen-Vluyner Luis Esser startet vollgas in die Zukunft

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Für ihn geht es im italienischen Lonato nun um die Wurst: Kartfahrer Luis Esser aus Neukirchen-Vluyn.

Für ihn geht es im italienischen Lonato nun um die Wurst: Kartfahrer Luis Esser aus Neukirchen-Vluyn.

Foto: Esser

Neukirchen-Vluyn.  Der 18-jährige Neukirchen-Vluyner Luis Esser will’s wissen. Hat er das Zeug professionell in den Motorsport einzusteigen? Das wird sich zeigen.

Es ist quasi die Champions League für die Kartfahrer. Insgesamt 320 Fahrer haben sich für den den WSK Champions Cup im italienischen Lonato angemeldet. Heute, Mittwoch, 25. Januar, steht die große Eröffnung der WSK-Saison mit der ersten Runde im South Garda Karting auf dem Programm. Das ist eine ein Kilometer lange Rennstrecke für den Kartsport. Gelegen in den Hügeln im Süden von Desenzano ist es gleichzeitig eine der international wichtigsten Kart-Bahnen. Bis Sonntag, 29. Januar geht es dort zur Sache. Und ein Neukirchen-Vluyner wird auch dabei sein.

Zum Profi-Kartfahrer oder -Motorsportler

Luis Esser, 18-jähriger Kartfahrer, wird dort in der WSK starten, wo schon Max Verstappen, Mick Schumacher, Nico Hülkenberg und Nico Rosberg angetreten sind. „Luis muss liefern“, sagt dann auch Papa Thomas Esser. Immerhin soll im Süden Europas ausgelotet werden, ob sein Filius wirklich das Zeug dazu hat, Profi-Kartfahrer oder -Motorsportler werden zu können. Und das erledigt der trotz seiner jungen Jahre schon äußerst erfahrene Neukirchen-Vluyner am besten dort, wo sich die Besten messen.

Beim WSK Champions Cup herrschen optimale Bedingungen für das zum Jahresbeginn traditionsreichen Rennen mit seiner zehnten Auflage. Mit diesem Spektakel wird die internationale Kartsaison eröffnet, „mit den üblichen Kategorien MINI, OKJ, OK und KZ2. Und ab diesem ersten Rennen kommen die beiden Live-Kategorien der X30-Junior und -Senior zum Debüt in der WSK Welt hinzu“, ist vom Veranstalter zu hören. Junge Fahrer ab acht Jahren mischen dort schon mächtig in der MINI-Klasse mit.

Mit dem Teamchef Andre Thurn zusammen

Andre Thurn, der Teamchef von Luis Esser, wird seinen Schützling in Lonato die ganze Zeit über betreuen und „für ihn schrauben“, so Vater Esser. „Die zwei sind nach kurzer Zeit schon ein sehr gut eingespieltes Team und verstehen sich hervorragen“, so Thomas Esser weiter. „Wir sind ja erst im Dezember zu AT-Motorsport gewechselt. Luis und Andre kennen sich schon seit zehn Jahren, aber haben noch nie zusammengearbeitet. Jedoch beim letzten Rennen in Franciacorta habe die zwei schon echt einen guten Job gemacht.“ Nun soll sich zeigen, was in Zukunft dabei rausspringen kann.

„Luis Esser hat im Dezember ein Angebot von einem Team aus Italien bekommen, er sollte bei der WSK Super Masters mitfahren“, so Thomas Esser weiter. „Leider konnten wir das sehr gute Angebot nicht annehmen da es nicht in unser Budget passt, das wer eine super Chance gewesen.“ Nun muss sein Sohn das Ziel anders erreichen.

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