Volleyball / 2. Liga

Moerser SC bleibt gegen den Tabellenzweiten ohne Satzgewinn

David Seybering (Nummer 8) wurde gestern zwar als wertvollster Spieler des Moerser SC ausgezeichnet, konnte sich im Angriff aber wie seine Teamkollegen zu selten durchsetzen. Foto:Juergen A Sabarz

David Seybering (Nummer 8) wurde gestern zwar als wertvollster Spieler des Moerser SC ausgezeichnet, konnte sich im Angriff aber wie seine Teamkollegen zu selten durchsetzen. Foto:Juergen A Sabarz

Moers.   Volleyball-Zweitligist Moerser SC ist mit einer Heimschlappe in die Rückrunde gestartet: Am Sonntag gab es ein 0:3 gegen den Tabellenzweiten.

Den Rückrundenauftakt hatten sich die Zweitliga-Volleyballer vom Moerser SC sicher ganz anders vorgestellt: Gestern Nachmittag verloren sie im heimischen Enni-Sportpark vor 290 Zuschauern gegen den Tabellenzweiten SV Lindow-Gransee aus der Nähe von Berlin deutlich mit 0:3 (20:25, 21:25, 22:25).

Wie im Vorfeld der Partie befürchtet, konnten die Gastgeber nicht komplett antreten: Eine Schulterverletzung verhinderte den Einsatz von Daniel Wernitz. So startete der MSC mit Zuspieler Jonas Hoppe, dem Mittelblock mit David Seybering und Oskar Klingner, Oliver Staab auf der Diagonalen, Lukas Schattenberg und Tom Weber in der Annahme sowie Libero Christian Gosmann in die Begegnung.

Gäste wirken abgeklärt

Den ersten Durchgang gestaltete Moers über weite Strecken sehr ausgeglichen, führte mit 8:7 und blieb auch bis zum 15:16 dran. Dann spielten die Gäste aber ihre Klasse aus: Eiskalt nutzte Lindow-Gransse in der Schlussphase des Durchgangs jede seiner Chancen, schlug gut den Moerser Block an und wirkte immer ein Stück weit abgeklärter als die „Adler“. Der MSC dagegen fand auf der Zielgeraden kein Durchkommen mehr im Angriff und verlor den Satz verdient.

Auch im zweiten Satz hatten die Hausherren mit dem beweglichen Zuspiel ihres Gegners und den starken Angriffen durch die Mitte zu kämpfen. Das Hauptproblem blieb aber die mangelnde Durchschlagskraft. So schaffte es der MSC nicht einmal, eine Serie zu starten, und lief fast durchweg Rückständen von drei oder vier Punkten hinterher. Der Tabellenzweite schien einfach auf jeden Versuch der Moerser stets die richtige Antwort zu finden, so dass auch der zweite Satz an die Gäste ging.

Immerhin: Von Aufgabe war trotz des Rückstandes beim MSC nichts zu sehen. Auch im dritten Satz boten die Moerser eine kämpferisch starke Leistung, die allerdings nicht ausreichte, um die Gäste in Schwierigkeiten zu bringen. Über den gesamten Durchgang blieb Moers in Schlagdistanz, konnte aber selbst nicht in Führung gehen. Dazu kam der eigene Aufschlag weiterhin zu drucklos, und so konnte der Gegner in der Mitte relativ unbedrängt agieren, bis der Matchball nach nur 74 Minuten verwandelt war. Mit 20 Punkten aus zwölf Spielen ist der Moerser SC jetzt Tabellensiebter, während Lindow-Gransee mit nun 29 Zählern weiterhin als Zweiter dem Tabellenführer CV Mitteldeutschland (30) im Nacken sitzt. Der Spitzenreiter stellt sich am kommenden Sonntag ab 15.30 Uhr ebenfalls im Enni-Sportpark beim MSC vor.

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