Fußball-Kreisliga A

Kaninchenloch! Topspiel in Alpen fällt Mittwoch erneut aus

Schon am Sonntag mussten Alpen und Xanten wegen einen Kaninchenlochs im Aschenplatz passen.

Schon am Sonntag mussten Alpen und Xanten wegen einen Kaninchenlochs im Aschenplatz passen.

Foto: Olaf ostermann

Alpen.  Das Topspiel der Moerser Fußball-Kreisliga A zwischen Viktoria Alpen und TuS Xanten fällt Mittwoch wegen eines Kaninchenlochs im Platz erneut aus.

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Das Karnickel-Loch von Alpen hält die Verantwortlichen aus der Fußball-Abteilung der Viktoria auf Trab. Nachdem Schiedsrichter Christoph Rojahn das A-Kreisliga-Spitzenspiel am Sonntag gegen den Tabellenführer TuS Xanten mit Hinweis auf das zu hohe Verletzungsgefahr hatte absagen lassen (wir berichteten), wurde jetzt die für Mittwochabend terminierte Nachholpartie von Staffelleiter Peter Hanisch abgesetzt.

„Mir liegt bislang keine schriftliche Bestätigung der Gemeinde vor, dass der Platz wieder freigegeben ist“, sagte er auf Nachfrage. Wann sich die beiden Teams denn nun gegenüberstehen, konnte Hanisch am Dienstagabend noch nicht sagen. Unter anderem müsse er sich erst die Platzbelegung anschauen.

Zunächst musste Anfang dieser Woche auf dem Alpener Spielfeld geklärt werden, ob es unterhalb des tiefen Kaninchenlochs in einem der „Sechzehner“ weitere Hohlräume gibt. „Das war nicht der Fall“, meinte Thorsten Vogel aus dem Fußball-Vorstand der Viktoria. Die Platzwarte Peter Schraven und Jörg Ricking gaben ihr Bestens und verfüllten das Loch fachmännisch.

Viktoria hofft auf Kunstrasenplatz

„Das Platz ist geflickt und bespielbar“, meldete Pressewart Björn Niedrig am Dienstagnachmittag. Ob die Gemeinde die Freigabe nicht rechtzeitig erteilt und/oder warum der Hinweis Hanisch nicht erreicht hat, war am Dienstagabend nicht mehr zu klären.

Bis Montagabend war Xantens Coach Thomas Dörrer jedenfalls noch davon ausgegangen, dass die Begegnung in Alpen stattfindet. Es sei froh, dass so schnell ein neuer Termin gefunden worden sei. Pustekuchen. Zum Ausfall am Sonntag sagte Dörrer noch: „Es war eine konsequente Entscheidung des Schiedsrichters“, die man zu akzeptieren habe – auch wenn der Platz wohl nicht völlig unbespielbar gewesen sei.

Der Hase, der fürs Hickhack verantwortlich ist, wurde übrigens bislang nicht gesichtet. „Es wird Zeit, dass wir einen Kunstrasenplatz bekommen“, sagt Vogel.

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