Handball / Verbandsliga

HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen rehabilitiert sich

HSG-Kreisläufer Pascal Wolfhagen (gelb) warf drei Tore gegen Wesel.

HSG-Kreisläufer Pascal Wolfhagen (gelb) warf drei Tore gegen Wesel.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Nach der Derbypleite gegen den TV Kapellen sind die Verbandsliga-Handballer der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen gegen die HSG Wesel wieder da.

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen waren vergangenes Wochenende nach der Derbypleite beim TV Kapellen noch ratlos und total niedergeschlagen. Doch die Menzel-Truppe brauchte nur gut eine Woche, um sich von dem Schreck zu erholen und die dementsprechende Antwort zu geben. Die HSG Vennikel besiegte vor heimischer Kulisse die HSG Wesel auch in der Höhe verdient mit 33:26 (14:16). Die Mannschaft bleibt daher mit guten 14:2 Punkte weiterhin ein heißer Titelaspirant.

Die Gastgeber überraschten mit einer ungewohnt offensiven 4:2-Deckungsvariante. Dieser Schachzug ging auch auf. Wesel hatte Mühe seine Konzepte durchzubringen. Vennikel zeigte sich auch in der Offensive bemüht, lag nach gut 20 Minuten erwartungsgemäß mit 10:6 in Front. Weshalb die Partie aber aus HSG-Sicht unnötig negative Tendenzen aufwies, war eindeutig einer ganz schwachen Trefferquote geschuldet. Die Vennikler Spieler verloren den Spannungsbogen und ließen bis zum Pausenpfiff beste Möglichkeiten in Serie aus.

Wesel hatte somit leichtes Spiel, freute sich über die Unzulänglichkeiten des Gegners kam zu einfachen Toren entweder über den Gegenstoß oder die nicht zu schließenden großen Lücken in der Verteidigung.

Vennikel gab die Begegnung aus der Hand und wechselte die Seiten mit einem Zwei-Tore-Rückstand.

Doch die Hausherren fanden in den zweiten 30 Minuten wieder ihre gewohnte Normalform: Die Abwehr präsentierte sich mittlerweile wieder in der 6:0-Standardformation, mit reichlich Biss und ausgeprägter Aggressivität.

Bissige Deckung

Im Angriff hakte es zwar weiterhin, aber die Effektivität wurde um gleich mehrere Prozentpunkte in die Höhe geschraubt. Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen setzte sich sukzessive ab, hatte die HSG Wesel im Griff und gewann verdient.

Letztendlich war es ein Sieg des Willens und der Mentalität“, betonte HSG-Trainer Helmut Menzel nach Spielschluss. „Die zweite Halbzeit war in Ordnung. Die vielen, unnötigen Fehlversuche stören mich dennoch.“

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