Fußball / Landesliga

GSV Moers patzt gegen den VfL Rhede im Abstiegskampf

den VfL Rhede (weiß) geht der GSV, hier mit Samet Altun im Kampf um den Ball, wieder leer aus. Der Klassenerhalt ist nun in Gefahr. Foto:Oleksandr VoskresenskyiGSV Moers (gelbe Trikots) spielen am Sonntag, den 19.05.2019, gegen VfL Rhede (weiße Trikots) auf der Anlage GSV Moers in Moers. Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

den VfL Rhede (weiß) geht der GSV, hier mit Samet Altun im Kampf um den Ball, wieder leer aus. Der Klassenerhalt ist nun in Gefahr. Foto:Oleksandr VoskresenskyiGSV Moers (gelbe Trikots) spielen am Sonntag, den 19.05.2019, gegen VfL Rhede (weiße Trikots) auf der Anlage GSV Moers in Moers. Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.   Fußball-Landesligist GSV Moers hat sich zuletzt wieder gefährlich nah an den Abstieg manövriert. Nun kommt eine 1:3-Niederlage gegen Rhede dazu.

Fußball-Landesligist GSV Moers hat sich in den vergangenen Wochen wieder gefährlich nah an den Abstieg manövriert. Mit der 1:3 (0:2)-Niederlage gegen den VfL Rhede gab es gestern nun die dritte Schlappe in Folge. Die Mannschaft steht damit vor den letzten beiden Spieltagen nur noch drei Punkte vor einem direkten Abstiegsplatz.

Dabei begann das Spiel gut für die Gastgeber aus Moers. Der GSV wirkte zu Beginn sogar engagierter als Rhede. Die wenigen Chancen in der Anfangsphase hatte allesamt der GSV. Die Gäste ließen sich das nicht lange gefallen. Rhede kam langsam besser ins Spiel, vergab erste Chancen. Bei einem Angriff der Rheder in der 26. Minute war die Moerser Abwehr dann zu passiv. GSV-Keeper Luca Di Giovanni konnte den ersten Schuss parieren, aber nicht festhalten. Der Ball rollte dem ungedeckten Simon Lechtenberg vor die Füße, der schob zum 1:0 ins leere Tor.

Kein Selbstvertrauen mehr

Vom anfänglichen Selbstvertrauen der Moerser war nach dem Gegentreffer nichts mehr zu spüren. Die Mannschaft wirkte zunehmend nervös. Gleichzeitig drehten die Gäste weiter auf. Aus dieser Phase heraus traf Henning Schroer zum 2:0 (32.). Auch danach dominierte Rhede das Spiel. Weitere Tore fielen in Durchgang eins allerdings nicht, mit 0:2 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel war der GSV wieder ruhiger und sortierter. Die Moerser spielten jetzt wieder mehr nach vorne. Eine knappe Viertelstunde nach Wiederanpfiff köpfte ein Rhede-Abwehrspieler eine Moerser Flanke aus dem Strafraum. Der Ball flog zu Louis Ramon Gizinski. Das 19-jährige GSV-Talent verwandelte von der Strafraumkante zum Anschlusstreffer (59.). Das Tor hauchte den Gastgebern noch einmal richtig Leben ein.

Die Mannschaft spielte jetzt deutlich aggressiver nach vorne. Nachdem er vor dem Rheder Strafraum gefoult wurde, musste allerdings Ibrahim Üzüm in der 72. Minute verletzt ausgewechselt werden.

Die Moerser kreierten noch weitere gute Chancen, belohnten sich aber nicht. Gleichzeitig vernachlässigten sie zunehmend die Verteidigung. In der 81. Minute war es dann wiederum Simon Lechtenberg der nach einem Konter zum 3:1 Endstand für Rhede traf.

Der GSV verbleibt damit auf Tabellenplatz 14 und trifft nächste Woche auf den direkten Konkurrenten TuS Fichte Lintfort.

,,Wir sind jetzt mitten drin im Abstiegskampf,“ meinte GSV-Trainer Thorsten Schikofsky nach der Partie. ,,Das Spiel gegen Fichte nächste Woche wird jetzt zum Endspiel. Die Verletzung von Ibrahim Üzüm ist in dieser Situation natürlich eine Katastrophe.“

GSV: Di Giovanni, Schuster, Erol, Isailovic, Gehle (66. Sonneveld), Gizinski, Reiser, Hecker, Jellessen, Altun (48. Koch), Üzüm, (72. Sikorska).

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