Fußball-Landesliga

GSV Moers braucht noch einen Sieg zum Klassenerhalt

Gegen Sterkrade-Nord zuletzt ohne Chance: Samet Altun (rechts).

Gegen Sterkrade-Nord zuletzt ohne Chance: Samet Altun (rechts).

Foto: Ulla Michels

Moers.   In der Fußball-Landesliga bekommt es der abstiegsbedrohte GSV Moers am Sonntag um 15.30 Uhr mit dem VfL Rhede zu tun.

Der GSV Moers (14. Platz, 53:69 Tore, 37 Punkte) empfängt in der Fußball-Landesliga am Sonntag um 15.30 Uhr den VfL Rhede (8., 60:58, 43). Noch haben die Moerser den Klassenerhalt nicht sicher. Einen großen Schritt in diese Richtung, vielleicht sogar den letzten und entscheidenden möchte Trainer Thorsten Schikofsky mit seiner Mannschaft gegen Rhede machen.

Ende April war der Klassenverbleib nach einer erfolgreichen Serie schon zum Greifen nah. Doch dann setzte es eine etwas überraschende Niederlage bei Blau-Gelb Überruhr und anschließend ein 0:3 daheim gegen Sterkrade-Nord. „Wir müssen jetzt schauen, dass wir in den nächsten drei Spielen irgendwie irgendwo punkten, bestenfalls so schnell wie möglich“, sagt daher Trainer Thorsten Schikofsky

Die erste Chance dazu bietet sich nun daheim gegen die Mittelfeldmannschaft des VfL Rhede. Schikofsky sagt zum Gegner: „Ich halte Rhede für eine gute Mannschaft. Wir treffen aber auf einen Gegner, für den es um nichts mehr geht außer einer guten Platzierung.“

„Die Chancen stehen gut für uns“

Schikofsky selbst „weiß nicht, ob das ein Vorteil ist“, und schaut daher mehr auf die eigene Elf: „Wenn die Jungs wieder zu der Stärke finden, die wir vor dem Spiel gegen Überruhr hatten und die wir zum Teil auch gegen Sterkrade-Nord hatten, stehen die Chancen gut für uns.“

Personell hat sich die Lage etwas verschlechtert. Christian Zeiler, Fabian Hastedt und Marcel Haeger falle aus – Schikofsky: „Diese Langzeitverletzten sind natürlich ein Brett, denn damit fehlen uns immer schon drei Leistungsträger.“

Hinzu kommt der gelb-gesperrte Tobias Kästner. Trainer Schikofsky bleibt zuversichtlich: „Wir müssen gucken, dass wir eine vernünftige Truppe auf den Platz bekommen. Ich bin froh, dass wir einen breiten Kader haben. Wenn man sieht, wie oft andere Spieler in die Bresche gesprungen sind, steht es gut für uns.“

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