Fußball-Landesliga

Fußball: SV Scherpenberg muss zehn Tage auf Etuk verzichten

Kurt Etuk (18/Mitte) fällt erst einmal beim SV Scherpenberg aus.

Kurt Etuk (18/Mitte) fällt erst einmal beim SV Scherpenberg aus.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Moers.  Das 2:1 in der Fußball-Landesliga in Giesenkirchen hat der SV Scherpenberg mit Verletzungen bezahlt. Verteidiger Kurt Etuk fällt zehn Tage aus.

Landesliga-Fußball an einem Freitagabend hat auch seine kleinen Vorteile. Den gestrigen Sonnen-Sonntag genoss Abdassamad Sallay in vollen Zügen. Der Trainer des SV Scherpenberg ging mit seiner Familie ins Freibad. Hieß: Planschen statt bei den Konkurrenten am Sonntag-Nachmittag spionieren.

„Das muss auch mal sein, zumal mit dem TSV Meerbusch II ein Gegner auf uns zu kommt, bei dem man nie weiß, wer aus der Oberliga-Mannschaft dort aushilft“, sagt Sallay mit Blick auf die nächste Landesliga-Aufgabe, die am kommenden Freitag (20 Uhr) auf dem Aschenplatz im Wäldchen bevorsteht.

Eines ist aus Scherpenberger Sicht aber schon klar: Sallay wird auf seinen Außenverteidiger Kurt Etuk verzichten müssen. Der 24-jährige Neuzugang vom VfL Repelen zog sich am Freitagabend beim 2:1-Auswärtssieg bei der DJK/VfL Giesenkirchen eine Verletzung am Fußgelenk zu.

Entwarnung bei Luca Palla

„Kurt wird vermutlich zehn Tage ausfallen und deshalb gegen Meerbusch nicht spielen können“, sagt Trainer Sallay. Bis zum rüden Foul auf dem Kunstrasen in Giesenkirchen hatte der Deutsch-Kameruner keine Spielminute im gelben Dress in dieser Saison verpasst.

Entwarnung gab es dagegen bei Luca Palla. „Ihm geht es etwas besser“ , berichtet sein Trainer. Der 1:0-Schütze vom Freitag hatte seinen ersten Starteinsatz für die Scherpenberger sportlich genutzt – bis er nach einem Zusammenprall kurz vor der Pause bei einem Kopfball aus dem Spiel genommen werden musste. „Er ist in der Halbzeit in die falsche Kabine gelaufen, deshalb habe ich ihn ausgewechselt“, so Trainer Sallay. Der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung bestätigte sich beim ehemaligen Homberger Bezirksliga-Torjäger am Wochenende aber glücklicherweise nicht.

Das 2:1 in Giesenkirchen, das Kapitän Bora Karadag mit einem Distanzschuss unter die Querlatte sichergestellt hatte, war für Scherpenberg der dritte Sieg im dritten Spiel.

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