Fußball-Landesliga

Fußball: Scherpenberg siegt 2:1, beklagt aber zwei Verletzte

Bora Karadag (in Gelb) traf für Scherpenberg in Giesenkirchen zum Sieg.

Bora Karadag (in Gelb) traf für Scherpenberg in Giesenkirchen zum Sieg.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Mönchengladbach.  Mit dem 2:1 bei der DJK/VfL Giesenkirchen hat der SV Scherpenberg am Freitag den dritten Sieg im dritten Spiel in der Fußball-Landesliga gelandet.

Der SV Scherpenberg hat sich auch von den beiden Regen-Absagen des Heimspiels gegen den VfL Rhede nicht beirren lassen. Im vorgezogenen Fußball-Landesligamatch beim Aufsteiger DJK/VfL Giesenkirchen gewann das Team von Trainer Abdassamad Sallay am Freitagabend nach einer starken Leistung verdient mit 2:1 (1:1) und landete dank des Siegtreffers von Kapitän Bora Karadag in der 63. Minute den dritten Dreier im dritten Pflichtspiel.

Vor den Wochenendspielen schieben sich die Gelb-Blauen damit hinter Tabellenführer Teutonia St. Tönis auf den zweiten Platz vor. Am kommenden Freitag geht es mit einem Heimspiel gegen die Oberliga-Reserve des TSV Meerbusch weiter, die immerhin auch schon sieben Punkte nach drei Spielen auf dem Konto hat.

„Wir hatten in Giesenkirchen viele gute Chancen und hätten höher gewinnen müssen“, betonte Trainer Abdassamad Sallay nach 90 Spielminuten, die seine Mannen über weite Strecken gut im Griff hatten. Kapitän Karadag traf per Freistoß noch die Latte, Emre Terzi den Pfosten. So mussten letztlich zwei Treffer zum Sieg reichen. Der für Murat Kara gestartete Luca Palla, Neuzugang vom VfB Homberg II, netzte schon nach sechs Spielminuten eine Vorarbeit von Maximilian Stellmach ein.

Den Ausgleich für Giesenkirchen nach einem Scherpenberger Abwehr-Querschläger im eigenen Strafraum (35.) beantwortete dann der starke Bora Karadag. Sein feiner Schuss flog aus 20 Metern Distanz unter die Querlatte des DJK-Tores. Hier hatte Ibrahim Üzüm vorgelegt.

Der Auswärtssieg hatte allerdings auch seinen Preis. Bei einem Kopfball-Duell verletzte sich Luca Palla so sehr, dass er ausgewechselt werden musste. „Er ist in die gegnerische Kabine gelaufen, es besteht Verdacht auf Gehirnerschütterung“, so Trainer Sallay. Dazu musste Außenverteidiger Kurt Etuk Mitte der zweiten Halbzeit raus. Er war von den bisweilen rüde einsteigenden Gastgebern böse am Sprunggelenk erwischt worden. Sein Einsatz am nächsten Freitag (20 Uhr) im Heimspiel gegen TSV Meerbusch II ist ebenso fraglich. Die Partie wurde wegen der Moerser Kirmes am nächsten Wochenende vorverlegt.

Scherpenberg: Weigl – Terzi, Yildirim, Hoffmeister, K. Etuk (68. Ihnacho) – Üzüm, Karadag, Terwiel, Palla (46. Derikx) – Stellmach (87. Kara), Camdali (76. Terasa).

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