Fußball-Landesliga

Fußball: Fichte Lintfort versucht eine Wiedergutmachung

Zusammenhalt wird bei Fichte Lintfort großgeschrieben.

Zusammenhalt wird bei Fichte Lintfort großgeschrieben.

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Nach dem 1:5 und einer schwachen Defensivleistung in Sonsbeck tritt Fichte Lintfort in der Fußball-Landesliga nun gegen die Holzheimer SG an.

Das Gute an einer Englischen Fußball-Woche ist ja, dass Verlierer relativ zügig ihren Misserfolg vergessen machen können. Bei Landesligist Fichte Lintfort könnte das am Sonntag (15.15 Uhr) gegen die bisher punktlose Holzheimer SG funktionieren. Ein Heimsieg nur vier Tage nach der 1:5-Abreibung in Sonsbeck würde der Mannschaft von Trainer Sven Schützek sicher gut tun.

Am Freitagabend arbeitete Schützek auch das auf, was er am Mittwochabend nach einer regnerischen und sportlich ziemlich desaströsen zweiten Halbzeit bereits angedeutet hatte: „Wir haben verteidigt wie die Mickey Mäuse.“ Klartext ist durchaus eine Disziplin, die Schützek beherrscht.

Schwache Außenverteidiger

Dennoch mag der Trainer die schmerzhafte Derbypleite nicht zu hoch gehängt wissen. Es ist schließlich gerade einmal eine knappe Woche her, als die neu formierte Fichte-Mannschaft nach einer guten Leistung gegen den Titelkandidaten 1. FC Mönchengladbach zum Heimauftakt mit 2:1 gewinnen konnte.

„Zeigen wir gegen Holzheim eine ähnlich gute Partie wie gegen Gladbach, haben wir eine große Chance auf den zweiten Heimsieg“, bekräftigt Schützek. Natürlich ärgerten ihn in Sonsbeck die Gegentreffer nach Ecken und auch die individuellen Fehler im Aufbauspiel, die die Gastgeber zu Kontertreffern nutzten. „Aber gerade bei den Standards haben wir kein Landesliga-Niveau gezeigt“, bekräftigt Schützek.

Ob die übersichtliche Defensivarbeit gleich in Umstellungen mündet? Ausgerechnet Kevin Katendi, auf der Sechser-Position einer der wenigen Lichtblicke, droht angeschlagen auszufallen. „Er war schon vor dem Sonsbeck-Spiel leicht verletzt“, betont Schützek.

Dass in Sonsbeck mit Stefan Kapuscinski und Baris Özcelik vor allem beide Außenverteidiger einen eher schwachen Abend erwischt hatten, macht das 1:5 ein Stück weit erklärbar. „Alle sollten aus der Niederlage lernen“, sagt Schützek und hebt hervor: „Drei Punkte gegen zwei Topteams sind zum Start okay.“ Sechs mit dem Holzheim-Spiel am Sonntag wären ihm aber lieber.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben