Fußball-Landesliga

Fußball: Fichte Lintfort trifft in Bedburg auf alte Bekannte

Sven Schützek kennt die SGE Bedburg aus seiner Zeit bei SV Hönnepel.

Sven Schützek kennt die SGE Bedburg aus seiner Zeit bei SV Hönnepel.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Im vierten Punktspiel der Fußball-Landesliga tritt TuS Fichte Lintfort am Sonntag um 15 Uhr bei Aufsteiger SGE Bedburg-Hau an.

Sieg, Unentschieden und Niederlage – all das hat Fußball-Landesligist TuS Fichte Lintfort in seinen ersten drei Saisonspielen bereits erlebt. Am Sonntag will das Team erneut punkten, wenn ab 15 Uhr das Gastspiel bei der SGE Bedburg-Hau auf dem Spielplan steht. Der Aufsteiger wartet noch auf seinen ersten „Dreier“ in der neuen Umgebung, hat auf eigenem Platz beim 3:3 gegen Rhede aber immerhin seinen einzigen Punkt geholt.

„Das ist eine eingespielte und gute Mannschaft, die ich aus unserer Bezirksliga-Zeit und auch aus den Jahren bei SV Hönnepel gut kenne“, betont Fichte-Coach Sven Schützek. „Mit Falko Kersten und Robin Deckers haben sie in der Offensive zwei starke Leute, die man immer im Auge behalten muss.“

Das Duo trug in der Vorsaison insgesamt 47 Treffer zum Aufstieg der SGE bei und versucht sich nun auch in der Landesliga-Elf von Trainer Sebastian Kaul. Doch Schützek warnt nicht nur vor den Angreifern der Gastgeber: „Wir spielen dort auf einem engen Kunstrasenplatz, wo immer etwas los ist. Bedburg spielt aggressiv, aber nicht unfair. Da müssen wir hellwach sein und uns auf die Herausforderung einlassen. Das ist uns beim 1:5 im Derby in Sonsbeck nicht gut gelungen. Nun müssen die Jungs es besser machen“, sagt Fichte-Coach Schützek.

Nur noch zwei Ausfälle

Als klassischen Aufsteiger, der nur um den Klassenerhalt kämpft, sieht der Lintforter Coach den Gegner nämlich keinesfalls: „Die Mannschaft hat das Zeug dazu, im oberen Drittel der Tabelle zu landen.“

Personell kann er beinahe aus dem Vollen schöpfen. Einzig die Langzeitverletzten Florian Ortstadt und Jerome Manca stehen nicht zur Verfügung. Nach dem 0:0 vor einer Woche gegen Holzheim wollte Sven Schützek trotz einer wenig begeisternden Vorstellung nicht kritisieren: „Wir stecken im Umbruch, und so ein Prozess bringt auch solche Spiele mit sich.“

Gegenüber dem Vorjahr erkennt er in der zweiten Saison nach dem Aufstieg sogar eine Verbesserung: „Vor einem Jahr hätten wir so eine Partie noch verloren. Mit vier Zählern aus drei Spielen sehe ich uns insgesamt auf jeden Fall im Soll, zumal wir mit dem 1. FC Mönchengladbach und dem SV Sonsbeck schon zwei Topteams als Gegner hatten.“

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