Fußball-Bezirksliga

Fußball-Bezirksliga: VfL Repelen ist in Tönisberg gefordert

Der VfL Repelen, hier Christian Schneider, ist Sonntag in Tönisberg am Start.

Der VfL Repelen, hier Christian Schneider, ist Sonntag in Tönisberg am Start.

Foto: Martin Möller / Funke Foto Services

Am Niederrhein.  In der Fußball-Bezirksliga musste Aufsteiger Borussia Veen beim Topfavoriten TSV Wachtendonk-Wankum eine 0:6-Abreibung einstecken.

Eine deutliche Niederlage kassierte Borussia Veen in der Fußball-Bezirksliga in einer vorgezogenen Partie des vierten Spieltags. Mit 6:0 (4:0) siegte Aufstiegsfavorit und Spitzenreiter TSV Wachtendonk-Wankum. Bereits nach der Anfangsphase war abzusehen, dass für Aufsteiger Veen nichts zu holen sein würde. Maik Noldes (12.), Kevin Zülsdorf (15.) und Markus Müller (20.) schossen ein klares 3:0 heraus. Noch vor der Pause besorgte Lewis Brempong das 4:0 (43.). Dazu trafen noch Sandro Meyer (47.) und erneut Markus Müller (55.).

Mit einem interessanten Duell geht’s am Samstag um 16 Uhr in der Bezirksliga weiter. Dann stehen sich der VfL Tönisberg und der VfL Repelen gegenüber. „Das ist ein Spitzenspiel, beide Mannschaften sind auch einigermaßen gut gestartet“, meint Tönisbergs Trainer Andreas Weinand: „Es wird ein umkämpftes und fußballerisch gutes Spiel. Die Tagesform wird entscheiden.“

VfL wieder mit Neukirchen

Fehlen werden auf Tönisberger Seite voraussichtlich Joshua Sprenger, Sören Höffler, Marvin Höffges, Nick Esser und Nico Jeegers. Repelens Trainer Sascha Weyen, der beim SV Scherpenberg einst seinen Gegenüber Andreas Weinand trainierte, muss wohl auf Deldar Zakholy und Yassin Ait Dada verzichten. Linus Neukirchen ist steht dafür wieder zur Verfügung.

„Es wird eine schwierige Aufgabe, denn Tönisberg ist brutal stark in der Offensive“, sagt Trainer Weyen. Nach dem Auftaktsieg bei Borussia Veen und dem 1:1 daheim gegen den 1. FC Kleve II stehen vier Punkte aus zwei Spielen zu Buche. Vor der dritten Partie erklärt er: „Wir wissen noch nicht so genau, wo wir stehen. Es wäre für uns wichtig, wenn wir in Tönisberg punkten.“

Als Tabellenzweiter geht der SV Schwafheim in das Auswärtsspiel beim SV Walbeck am Sonntag um 15 Uhr. „Die Ausbeute bisher ist gut, und ich hoffe natürlich, dass am Sonntag weitere Punkte dazukommen“, so Trainer Manfred Wranik, der auf den selben Kader zurückgreifen kann wie am vergangenen Wochenende: „Wir fahren mit breiter Brust nach Walbeck und werden versuchen, dort mindestens einen Punkt mitzunehmen.“

Ebenfalls überraschend gut steht der FC Meerfeld vor dem Spiel bei den Sportfreunden Broekhuysen da. „Das ist ein schwerer Gegner auf einem engen, kleinen Platz“, warnt Trainer Thomas Geist aber vor dieser Aufgabe: „Unser Ziel ist es, mit etwas Zählbarem nach Hause zu kommen, das ist ja normal. Ich hoffe, dass wir das Selbstvertrauen aus den bisherigen Spielen mitnehmen.“ Ausfallen werden wohl Kai Kunzel, Robert Kruppa und Kevin Hettkamp.

Ein Kellerduell ist aktuell das Bezirksliga-Treffen zwischen dem GSV Moers und dem SV Sonsbeck II. Beide Mannschaften haben vor dem Aufeinandertreffen am Sonntag um 15.30 Uhr keine Punkte auf dem Konto.

„Der Druck wird natürlich langsam größer, da der Saisonstart alles andere als gut war“, gibt GSV-Trainer Thorsten Schikofsky zu, fügt aber auch an: „Trotz der unbefriedigenden Situation bin ich komplett entspannt und vertraue meiner Mannschaft und vor allem auch dem kompletten Trainerteam. Wir haben 14 neue Leute zu integrieren und davon sechs Spieler mit gerade einmal 18 oder 19 Jahren. Daher möchten wir uns von Spiel zu Spiel verbessern. Am Ende schauen wir, was dabei herumgekommen ist.“

Am Sonntag soll jedoch dringend der erste Sieg her. „Gegen Sonsbeck zählen natürlich nur drei Punkte, damit wir uns so schnell wie möglich aus dem Tabellenkeller verabschieden“, betont Schikofsky. Mit Fabian Hastedt und Kevin Reiser stehen ihm wieder zwei Spieler mehr zur Verfügung, wenn auch noch mit Trainingsrückstand. Fehlen werden dagegen Christian Zeiler, Gabriel Sepulveda und Samet Altun.

Sonsbeck wartet auf erstes Tor

Sonsbecks Trainer Johannes Bothen kann sich gut in die Lage der Grafschafter hineinversetzen. „Sie haben sich den Start auch anders vorgestellt“, sagt Bothen, der aber natürlich hofft, dass bei seinem eigenen Team nun der Knoten platzt. „Wir wollen natürlich mal unser erstes Tor schießen und zum ersten Mal punkten“, so Bothen, der natürlich am liebsten gewinnen würde: „Ich hoffe, dass wir da den GSV in die Krise stürzen statt selbst in eine Krise zu geraten.“

Für einen Aufsteiger kommt ein schwieriger Saisonstart freilich nicht ganz überraschend. Zudem waren die Sonsbecker mitnichten chancenlos. „Fünf von den sechs Halbzeiten waren absolut in Ordnung“, konstatiert Trainer Bothen, der gegen den GSV außer Lukas Maas wohl alle Mann an Bord hat. Was besser werden muss, hat Bothen bereits ausgemacht: „Wir machen die Tore nicht. Daran haben wir auch versucht, im Training verstärkt zu arbeiten.“

Bereits um 15 Uhr spielt der VfB Homberg II beim FC Aldekerk. Den Hombergern fehlt bisher die Konstanz. Ein Sieg beim GSV Moers (4:2) und Spiele mit guten und weniger guten Phasen lautet die bisherige Bilanz. Gegen Aldekerk braucht es eine stabilere Leistung, um die nächsten Punkte einzufahren.

Dagegen muss der SV Budberg ab 17.30 Uhr beim 1. FC Kleve II an seine bisherige Form anknüpfen. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen und neun geschossenen, aber keinem kassierten Tor war der Start bisher makellos.

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