Fußball-Landesliga

Fichte Lintfort: Trainer Hohmann fehlen noch die Ergebnisse

Heimpremiere in der Landesliga bei Fichte: Trainer Volker Hohmann.

Heimpremiere in der Landesliga bei Fichte: Trainer Volker Hohmann.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  In der Fußball-Landesliga kann Fichte Lintfort am Sonntag gegen Aufsteiger SGE Bedburg-Hau nahezu in Bestbesetzung auflaufen.

Als „gesund angespannt“ bezeichnet Trainer Volker Hohmann die aktuelle Lage beim Fußball-Landesligisten TuS Fichte Lintfort (11. Platz, 25 Punkte, 24:45 Tore) nach der 1:2-Niederlage bei Mitabstiegskandidat Holzheimer SG vor einer Woche. Am Sonntag (15.30 Uhr, Franzstraße) absolviert der im Winter neu verpflichtete Coach sein erstes Liga-Heimspiel gegen den bisher erstaunlich starken Aufsteiger SGE Bedburg-Hau (7., 28, 31:28).

„Wir haben eine hochkonzentrierte Trainingswoche mit hoher Qualität absolviert“, lobt Hohmann das Engagement und den Willen seines Kaders. Momentan sieht er die Mannschaft und auch das Zusammenspiel mit dem neuen Trainergespann noch mitten in einem Lernprozess: „Das Umsetzen unserer Vorstellungen und Inhalte funktioniert immer besser. Trotzdem müssen wir geduldig bleiben, denn so eine Entwicklung braucht Zeit.“

Umstellungen fruchten

So habe man in der Vorwoche zu Beginn der Partie noch zu tief verteidigt. Zwei „unnötige Gegentore“ und fehlende Ideen im Offensivspiel führten dann zu taktischen Anpassungen während der Partie. „Nach den Umstellungen sind wir besser zurechtgekommen und hätten sogar noch ein Unentschieden verdient gehabt“, so Trainer Hohmann, nachdem er die eigene Formation einige Meter weiter nach vorne beordert hatte.

Über die Gäste aus Bedburg-Hau, die das Hinspiel mit 4:0 klar für sich entscheiden konnten und als Aufsteiger eine starke Saison spielen, hat sich Volker Hohmann gut informiert. „Auf den schnellen Falko Kersten müssen wir aufpassen. Dazu gilt es, Zuspiele auf Ballverteiler Christian Klunder zu unterbinden“, nennt er zwei wichtige Aspekte seines Matchplans. Wie gefährlich Kersten sein kann, bewies er unter anderem mit seinem „Viererpack“ im Hinspiel.

Für den Lintforter Trainer kommt es aber in erster Linie darauf an, dass sein Team agiert statt reagiert: „Der nötige Wille muss sichtbar sein, wir müssen von Beginn an in die Zweikämpfe kommen und unseren eigenen Plan umsetzen. Wir wollen das Spiel des Gegners zerstören und sind gleichzeitig gefordert, nach den angestrebten Ballgewinnen die richtigen Ideen zu haben und diese dann umzusetzen.“

Denn bei aller Zufriedenheit mit den Trainingsleistungen, dem Einsatz und der Stimmung stellt Volker Hohmann klar: „Die Ergebnisse fehlen uns bislang.“ Gelingt seinem Team am Sonntag der sechste Heimsieg im zehnten Spiel, dann kann der Coach auch diese Einschränkung abhaken. Und die „gesunde Anspannung“ im Abstiegskampf würde sich auch wieder ein Stückchen lockern.

Udo da Silva fällt noch aus

In personeller Hinsicht können die Lintforter beinahe aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der angeschlagene Angreifer Udo da Silva Grasbeunder, in dieser Saison noch ohne Pflichtspieltor, muss sich aktuell mit Lauftraining begnügen. Er wird wohl in der kommenden Woche wieder voll belastbar sein.

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