Handball

Erfolg für SV Neukirchen – TV Schwafheim verspielt Aufstieg

Michael Ryberg
| Lesedauer: 2 Minuten
Für den SV Neukirchen trifft Jens Niehoff (am Ball) gegen Adler Königshoff zehnmal ins Netz.

Für den SV Neukirchen trifft Jens Niehoff (am Ball) gegen Adler Königshoff zehnmal ins Netz.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Die Verbandsliga-Handballer des SV Neukirchen haben am Freitagabend einen Achtungserfolg gelandet. Der TV Schwafheim verspielt den Aufstieg.

Der SV Neukirchen hat kurz vor Saisonende noch einmal einen Achtungserfolg eingefahren: Die Verbandsliga-Handballer schlugen am Freitagabend daheim im einem Nachholspiel die Reserve von Adler Königshof mit 29:27 (17:15).

Beide Teams hatten richtig „Bock“ auf das Spiel, begannen dementsprechend hochmotiviert mit viel Einsatz. Tobias Dommek und Florian Staar hatten die SVN-Deckung gut aus dem Zentrum organisiert, vorn waren es Jens Niehoff und Daniel Peters, die der Partie ihren Stempel aufdrückten.

SV Neukirchen: Torwart Biskup mit Paraden

Neukirchen musste in Hälfte zwei nach leichten Startschwierigkeiten sich erst zusammenreißen, lag in der 42. Minute noch mit 21:22 im Hintertreffen. Aber SVN-Torwart Michael Biskup brachte mit zahlreichen Paraden die Sicherheit zurück ins Team. Neukirchen setzte sich entschlossen und in souveräner Manier wieder bis auf 28:23 entscheidend ab.

„Ich bin richtig stolz auf die Jungs“, freute sich SVN-Trainer Chris Oploh nach Spielende: „Meine Mannschaft hat sich noch einmal voll reingekniet und wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen. Es war ein guter Auftritt.“

SVN: Niehoff 10, Peters 9, Fietze 4/3, Dommek 3, Meissner 1, Giegel 1, Staar 1.

29:29 reicht für den TV Schwafheim nicht aus

Mit dem 29:29 (14:13) im Verfolgerduell gegen TV Oppum II hat der TV Schwafheim den möglichen Aufstieg in die Handball-Verbandsliga am Donnerstagabend verspielt. Vor der letzten Partie führt Landesliga-Tabellenführer ASV Süchteln uneinholbar.

„Wir haben trotzdem eine gute Saison gespielt und sind zufrieden“, versicherte Peter Wiedemann, der im Gespann mit Dirk Hünten das Team trainiert. Das Spiel gegen Oppum war auf gutem Landesliga-Niveau mit viel Emotionen und Kampf. Schwafheim suchte über mehrere Defensivvarianten den Weg zum Erfolg. Es reichte letztlich aber nur zu einem Punkt.

Abschied von Trainer Dirk Hünten nach 16 Jahren

Am Samstag (Anwurf: 19.15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TV Korschenbroich II gibt Trainer Dirk Hünten seinen Ausstand nach 16 Jahren. „Mister Schwafheim“ war jeweils acht Jahre als Spieler und Trainer erfolgreich unterwegs, macht nun aber erst einmal Pause.

TVS: Knapinski (7/4), Koehler (6/1), Wiedemann (4), Weigt, Prchala (je 3), Cappel, Vook (je 2), Schmidt, Rawanbachsch (je 1).

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