Fußball-Landesliga

Der VfL Tönisberg steckt derzeit in der Ergebniskrise

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Einsatz beim VfL Tönisberg am Sonntag in Bedburg-Hau fraglich: Hendrik Rouland.

Einsatz beim VfL Tönisberg am Sonntag in Bedburg-Hau fraglich: Hendrik Rouland.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Tönisberg.  Vor dem Duell bei der SGE Bedburg-Hau steht Fußball-Landesligist VfL Tönisberg nach drei Niederlagen zuletzt auf einem Abstiegsplatz.

Der VfL Tönisberg möchte in der Fußball-Landesliga seine Negativserie beenden. Am Sonntag um 15 Uhr spielen die Tönisberger bei der SGE Bedburg-Hau. Nach drei Niederlagen in Folge hadert Trainer Andreas Weinand mit dem Null-Ertrag trotz guter Leistungen. Aktuell hat er aber zudem mit personellen Sorgen zu kämpfen.

Mehr als ein Monat ist der letzte Sieg und zugleich der letzte Punktgewinn des VfL Tönisberg mittlerweile her. Drei Niederlagen in der Liga, dazu das Ausscheiden im Niederrheinpokal gegen Oberligist VfB Hilden sowie ein dünner 2:0-Erfolg bei A-Ligist Dülkener FC im Kreispokal folgten seitdem. Bitter war für den VfL zudem dass beim SV Hönnepel-Niedermörmter vier und gegen Blau-Weiß Dingden zwei eigene Tore nicht für etwas Zählbares reichten. In beiden Spielen führte Tönisberg zudem.

Trainer Weinand: „Platz elf ist nicht unser Anspruch“

„Wir haben keine Leistungskrise sondern eine Ergebniskrise“, sagt Trainer Andreas Weinand mit Blick auf die wenig erfolgreichen Wochen, in denen seine Mannschaft „teilweise super“ gespielt habe. Unter dem Strich standen dann aber Niederlagen und Weinand fasst zusammen: „Wir sind meistens die bessere Mannschaft, erarbeiten uns viele Chancen, von denen wir noch zu wenige nutzen. Wir könnten noch mehr Tore schießen. Und hinten machen wir zu viele Fehler, die zu Gegentoren führen.“

Der Trainer selbst ist von diesem Missverhältnis genervt. „Ich habe keine Lust mehr zu hören, dass wir gut spielen - ich will Punkte“, stellt Weinand klar, und hätte fürs erste auch gerne „einfach mal einen schmutzigen Sieg“. Rang elf bedeutet aktuell schließlich einen Abstiegsplatz und „das ist nicht unser Anspruch“, wie der Trainer eindeutig sagt.

VfL Tönisberg personell weiter geschwächt

„Nicht gerade gelegen“ kommt Weinand da die angespannte Personallage. „Wir pfeifen aus dem letzten Loch“, berichtet der VfL-Coach. So werden Sören Höffler, Cedrik Sprenger und Niklas Jahny, die allesamt im Urlaub sind, ausfallen. Wie auch Jan An der Heiden wegen einer Bänderverletzung. Dazu fehlten in dieser Woche Hendrik Rouland, David Machnik und Rene Blassl krankheitsbedingt. Letzterer wird wohl ausfallen, bei Rouland und Machnik besteht zumindest noch Hoffnung, dass sie dem Kader angehören können.

Ob mit oder ohne sie: Ein Punktgewinn wäre wichtig, um die Abwärtsspirale zu stoppen und ein Sieg freilich besonders wertvoll. „Bedburg-Hau ist auf jeden Fall Hausnummer“, hat Andreas Weinand aber Respekt vor dem Gegner, der sich zuletzt im Niederrheinpokal beim 1:4 gegen den KFC Uerdingen lange gut schlug. Weinand über die Bedburger: „Sie stehen hinten kompakt und verteidigen gut. Dann schalten sie gut um und suchen ihre schnellen Offensivspieler.“ Der Trainer und sein Team werden versuchen, ein Gegenmittel zu finden und so auch die Ergebniskrise zu beenden.

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