2. Volleyball-Bundesliga

Der Moerser SC hat noch Platz drei im Visier

Netzattacke: Der Moerser David Seybering (hinten) schmettert hier erfolgreich.

Netzattacke: Der Moerser David Seybering (hinten) schmettert hier erfolgreich.

Foto: Jürgen Sabarz

Moers.   In der 2. Volleyball-Bundesliga hat der Moerser SC die Chance auf Platz drei. Dazu muss Samstag im letzten Spiel gegen den TV Baden ein Sieg her.

Von wegen Langeweile. Im letzten Saisonspiel der 2. Volleyball-Bundesliga steckt am Samstagabend eine Menge mehr Spannung als gedacht. Gastgeber Moerser SC hat noch den Bronzeplatz im Unterhaus der Eliteliga im Visier. Die Gäste vom TV Baden, gut 20 Kilometer von Bremen entfernt im Vorort Achim beheimatet, kämpfen verzweifelt gegen den Abstieg und brauchen einen Sieg, um bei einer gleichzeitigen Niederlage des USC Braunschweig beim Meister CV Mitteldeutschland noch den Rettungsplatz zehn zu erklimmen.

Die Gastgeber werden für Baden am Samstag (19.30 Uhr, ENNI-Sportpark) allerdings einen schweren Gang bereithalten. Allein die Erinnerung an das Hinspiel dürfte bei der Mannschaft von Trainer Hendrik Rieskamp für die finale Motivation sorgen. Nach einigen umstrittenen Entscheidungen zog der MSC damals im Tiebreaksatz mit 13:15 den Kürzeren.

Es blieb wahrlich nicht die einzige Partie mit Unsportlichen, die dem TV Baden in der Liga durchaus Sympathien gekostet haben. Kürzlich gab Meister Mitteldeutschland beim Abstiegsaspiranten ebenfalls unter kuriosen Umständen die Partie am Ende aus der Hand.

Die Moerser Volleyball wollen vor drei Spieltagen ausgegebene finale Devise ihres Trainers Rieskamp umsetzen: drei Spiele, drei Siege. Gegen den VC Bitterfeld-Wolfen und zuletzt beim SV Warnemünde behielt der MSC jeweils die Oberhand.

Aller guten Dinge könnten am Samstagabend drei in doppelter Ausfertigung sein – wenn zum dritten Sieg in Serie auch noch Tabellenplatz drei herausspringen würde. Dazu allerdings müsste die punktgleiche Konkurrenz aus Moerser Sicht günstig mitspielen.

Der FC Schüttorf müsste sein Heimspiel gegen den VV Humann Essen ebenso verlieren wie der Kieler TV seine Aufgabe vor eigenem Publikum gegen den VC Bitterfeld-Wolfen.

Auf die Konkurrenz schaut der MSC allerdings nicht. „Klarer Kopf, Kampfbereitschaft, voller Einsatz – das ist die Devise am Samstagabend. Platz drei hätten meine Mannschaft und auch unsere Fans zum Saisonschluss sicher verdient“, sagt Trainer Hendrik Rieskamp.

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