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3:0! Kamp-Lintforter Timo Mandelik ringt Kai Knobel nieder

Timo Mandelik steuert satte 870 Holz und 10 Punkte bei.

Timo Mandelik steuert satte 870 Holz und 10 Punkte bei.

Foto: SK Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort.  Aufsteiger SK Kamp-Lintfort hat in der 1. Sportkegel-Bundesliga mit 5242:5071 Holz und 48:30 Zw. endlich seinen ersten 3:0-Sieg geholt.

Aufsteiger SK Kamp-Lintfort hat in der 1. Sportkegel-Bundesliga mit 5242:5071 Holz und 48:30 Zw. endlich seinen ersten 3:0-Sieg geholt. Nach vier 0:3-Niederlagen und dem 2:1-Sieg am zweiten Spieltag war der verlustpunktfreie Erfolg gegen den KSV Riol für den Klassenerhalt immens wichtig.

Vom ersten Block an zeigte das Team auf heimischen Bahnen eine klasse Leistung. Mike Mertsch war mit satten 930 Holz und 12 Punkten Tagesbester. An seiner Seite erkämpfte Henk Lardenoije 864 Holz und weitere 8 Punkte. Riol hielt mit Topspieler Marjan Leis (901/11) und Moritz Valentin (846/4) dagegen. Diesmal hatte Kamp-Lintfort bei den knappen Duellen die Nase vorne.

Im zweiten Lintforter Block traten wieder die Jüngsten an. Nils Eichenhofer holte 861 Holz und 6 Punkte, Marvin Panneck trotz Schwierigkeiten gegen Ende steuerte 855 Holz und 5 Punkte bei. Christian Bohn (815/2) und Patrick Haan (813/1) bildeten den schwächsten Block.

Im dritten Block schwächelte Christian Prante anfangs, doch am Ende legte er zu, holte 862 Holz und 7 Punkte. Sein Partner Timo Mandelik kam auf 870 Holz und 10 Punkte, die er mit Kai Knobel (867/9) einem sehr erfahrenen Spieler abringen musste. Armand Theis steuerte für Riol 829 Holz und 3 Punkte bei. Damit war der 3:0-Erfolg perfekt.

Mit diesem ersten 3:0 im deutschen Oberhaus können die Kamp-Lintforter das Tabellenende hinter sich lassen und haben mit nun 5 Punkten den Anschluss ans Mittelfeld hergestellt.

Bevor es am 2. November zum Schlusslicht Ninepin 09 Iserlohn geht, empfangen die Kamp-Lintforter den selbsternannten Favoriten SG Düsseldorfer Kegler am Samstag, 26. Oktober, 14 Uhr, an der Moerser Straße. Die Mannschaft aus der Landeshauptstadt hat jede Menge Qualität und Erfahrung in seinen Reihen. und liegt momentan auf dem zweiten Tabellenplatz hinter den KF Oberthal.

Wer letztendlich das Niederrheinderby als Sieger verlassen wird, muss erst ausgespielt werden. Für den Aufsteiger Kamp-Lintfort wäre sicherlich schon ein Punkt ein Erfolg. Die SK Kamp-Lintfort wollen aber auf jeden Fall den Heimvorteil nutzen, und in der knapp zweiwöchigen Pause noch besser mit den Heimbahnen vertraut zu machen.

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