Skaterhockey

Meike Zöpnek und Menden Mambas wollen ersten Titel seit 2010

Nach dem Sieg im ersten Spiel feiern die Mambas-Frauen.

Nach dem Sieg im ersten Spiel feiern die Mambas-Frauen.

Foto: Facebook / WP

Menden.  Sie gieren nach dem Titel und eine Hand ist bereits am Pott: Doch die Menden Mambas sind vor dem zweiten Finalspiel in Duisburg gewarnt.

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Neun Jahre dauert die Durststrecke der Frauenmannschaft der Mendener Mambas bereits an. Im Jahr 2010 feierten sie ihren letzten Deutschen Meistertitel. Am Sonntag im Rückspiel gegen die Duisburg Ducks haben die Mambas die Skaterhockey-Damen die Chance, endlich wieder den Pokal in die Höhe zu stemmen. Eine Spielerin, die damals schon den Pokal in die Höhe stemmte, ist Meike Zöpnek.

Sie ist bei den Mambas die Mutter der Kompanie, oder wie sie es ausdrückt: „Die jungen Spielerinnen nennen mich ja schon Oma“, schmunzelt die routinierte Skaterhockeyspielerin, die als letzte die erfolgreiche Epoche mit vier Meisterschaften in Serie zwischen 2007 und 2010 noch aktiv miterlebt. Vergleichen lassen sich die Situationen nicht.

„Damals hatten wir eine sehr routinierte Mannschaft. Da wusste jeder was der andere macht. Heute sind wir eher die jungen Wilden mit vielen Nachwuchsspielerinnen. Die sind ehrgeizig und kampfstark und haben den Willen, erfolgreich zu sein. Das zeichnet die Mannschaft in diesem Jahr aus“, lobt Zöpnek die Einstellung der jungen Mannschaft, die sich bereits im ersten Spiel gegen die Duisburger zeigte. „Da war uns Duisburg spielerisch sicher überlegen, aber wir haben uns super reingekämpft und das Spiel gedreht“, resümiert die Mittdreißigerin.

Volle Halle erwartet

Was die Mambas am Sonntag erwartet weiß Zöpnek nur zu genau. „Duisburg wird da einiges auffahren, um auch die nötige Unterstützung zu bekommen. Die haben ja auch viele Jugendmannschaften und die werden sicher geschlossen da sein, um ihre Damen zu unterstützen“, ist die Iserlohnerin sicher. Doch auch aus Menden werden die Mambas-Fans mitkommen. Ein Fanbus steht bereit, um die Mambas-Anhänger ins Ruhrgebiet zu transportieren.

„Ich denke, dass uns deutlich mehr Leute unterstützen werden, als bei den sonstigen Auswärtsspielen in der Saison. Es waren ja auch am Sonntag beim ersten Spiel schon viele Fans da. Für uns Spielerinnen ist das natürlich super, wenn viele Leute da sind, dann macht das uns noch mehr Spaß“, betont die Grundschullehrerin, die inzwischen seit 20 Jahren auf dem Feld steht.

Karriereende noch offen

Wie lange sie noch als aktive Spielerin mitwirken möchte? „Eigentlich habe ich gesagt, dass das meine letzte Saison ist. Die hätte ich gerne mit dem Sieg im Europapokal beendet, was leider nicht geklappt hat. Aber vielleicht geht es auch noch weiter“, macht Zöpnek den Mambas-Damen Hoffnung. Doch bevor ihre eigene Zukunft geklärt wird, steht erst einmal das zweite Spiel der Finalserie an.

„Duisburg wird in eigener Halle noch einmal eine ganz andere Nummer werden als im Hinspiel. Wir müssen sie sehr früh attackieren und weit von unserem Tor fernhalten. Gerade Kira Riepe müssen wir stoppen“, weiß Zöpnek.

Riepe ist die überragende Spielerin beim Titelverteidiger, sammelte in den Play Offs bereits acht Scorerpunkte in drei Spielen. In der regulären Saison kam sie auf 34 Torbeteiligungen in elf Spielen. „Wenn sie oder auch Sally Klöser zum Abschluss kommen, dann ist es meistens ein Treffer“, lobt Zöpnek die Kaltschnäuzigkeit der Duisburger Offensivreihe.

Im Falle einer Niederlage geht die Best-of-three-Finalserie in ein letztes und entscheidendes drittes Spiel, das am Sonntag, 17. November wieder im Sümmeraner Zöpidrom stattfinden würde.

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