Fußball-Landesliga

Langenholthausen beendet miese Serie

Gian Marco De Luca ist vor seinem Gegenspieler am Ball. Der Langenholthausener trifft bereits nach 41 Minuten zum 4:1-Endstand – und freut sich über das Ende einer langen Negativserie.

Gian Marco De Luca ist vor seinem Gegenspieler am Ball. Der Langenholthausener trifft bereits nach 41 Minuten zum 4:1-Endstand – und freut sich über das Ende einer langen Negativserie.

Foto: Dietmar Reker

Langenholthausen.  76 Tage ohne Sieg haben ein Ende. Der Fußball-Landesligist TuS Langenholthausen gewinnt wieder und kann mit einem guten Gefühl in die Pause gehen

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Es geht doch! Der Fußball-Landesligist TuS Langenholthausen hat sich nach 76 Tagen ohne Sieg rechtzeitig vor der Winterpause wieder mit einem Dreier beschenkt. Gegen den teilweise überforderten VfL Bad Berleburg kam der TuS zu einem nie gefährdeten und sogar um einige Tore zu niedrig ausgefallenen 4:1 (4:1)-Erfolg.

Am ersten Spieltag der Rückserie und dem letzten vor der Winterpause präsentierte sich die Mannschaft von Uli Mayer wie auch bereits in den Vorwochen besonders in den Zweikämpfen sehr präsent. Und das von Beginn an, so dass die Gäste aus dem Siegerland nur wenig Luft zum atmen bekamen und so immer wieder auch zu Fehler gezwungen wurden. Und wenn das nicht der Fall war, verteilten die Bad Berleburger fleißig Geschenke an die Langenholthausener, wie beispielsweise beim 1:0 durch Janik Hülsmann nach 13 Spielminuten.

Bad Berleburg verteilt Geschenke

Nach einem Freistoß auf der linken Seite kann der TuS das Spielgerät fast ohne Gegnereinwirkung flach an den Elfmeterpunkt spielen. Hülsmann brauchte, nach dem ihm seine Mitspieler den Ball mustergültig zurecht gelegt hatten, eigentlich nur noch vollstrecken – und tat das mit der in den vergangenen Wochen fehlenden Kaltschnäuzigkeit. Ein weiteres Geschenk gab es dann fünf Minuten später, als ein flacher Eckball des TuS bis zum Fünfmeterraum durchkam, wo Falk Fischer geistesgegenwärtig seinen Fuß rein hielt und für die aus Langenholthausener Sicht beruhigende 2:0-Führung sorgte. Doch damit nicht genug.

Denn auch vor dem 3:0 leistete sich Bad Berleburg, allerdings auch stark vom TuS unter Druck gesetzt, einen Fehler im Aufbau. Dominik Guntermann bedankte sich mit dem 3:0 und sorgte damit schon für die Vorentscheidung. Aber nur vermeintlich, denn auch die Gastgeber am Düsterloh waren am Sonntag in Geberlaune. Nach einem langen Ball der Gäste schlief die Langenholthausener Hintermannschaft und ließ Kai Dengler frei auf das Gehäuse von Schlussmann Sebastian Beutler laufen. Dieser verwerte mit ansprechendem Lupfer zum zwischenzeitlichen 3:1 (39). Doch bereits zwei Minuten später stellte Gian-Marco De Luca nach schnellem Umschalten für den alten Drei-Tore-Vorsprung her. (41.)

Im zweiten Spielabschnitt beruhigte sich das Geschehen ein wenig, die Langenholthausener blieben am Drücker und verpassten mehrfach, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. „Wir hätten das Spiel auch verdient 8:1 oder 9:1 gewinnen können“, sagt TuS-Trainer Uli Mayer, der sich vor allem über das Ende der langen Negativserie freut. „Da gibt es keine zwei Meinungen, die Erleichterung bei uns allen ist riesengroß“, so der Langenholthausener Übungsleiter nach dem ersten Sieg seit dem Heimspiel auf Schalke.

Chancenverwertung wieder nicht gut

Auch wenn die Chancenverwertung auch an diesem Tag nicht so passte, wie es Mayer gerne hätte, kamen der TuS wieder zu einem Sieg – und einem wichtigen dazu. Denn dank des sechsten Dreiers in dieser Spielzeit hat der Aufsteiger den Vorsprung vor den bedrohlichen Plätzen erst einmal wieder in die Höhe geschraubt. Nun gilt es noch im Winter die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor wieder zu finden, um auch in den noch verbleibenden Spielen nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

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