Corona: Sport-Lockdown

Ist der Amateursport-Lockdown richtig? Stimmen Sie ab!

Eine leere Tribüne - hier die des Fußball-Oberligisten SV Schermbeck.

Eine leere Tribüne - hier die des Fußball-Oberligisten SV Schermbeck.

Foto: Markus Weissenfels / FUNKE Foto Services

Hagen.  Die rasant steigenden Corona-Infektionszahlen haben zu harten Maßnahmen geführt - auch gegen den Sport. Ein Schritt, der unvermeidbar war?

Am späten Mittwochnachmittag sickerten die Meldungen durch: Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben in einer Videokonferenz einschneidende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Auch der Sport ist betroffen. Während die Profi-Ligen zumindest noch Geisterspiele durchführen können, wird der Amateursport vom 2. bis 30. November stillstehen.

Nur Individualsport noch möglich

Der Betrieb wird eingestellt, Vereine dürfen nicht mehr trainieren. Allein der Individualsport, also etwa alleine joggen gehen, ist weiter erlaubt. Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, hatte noch am Dienstag auf „Fingerspitzengefühl“ der Politik gehofft. „In der „nun bevorstehenden schwierigen Phase kann und wird der Sport weiterhin Teil der Lösung und nicht des Problems sein“. Bund und Länder folgten dieser Argumentation offenbar nicht.

Ist dieser harte Einschnitt notwendig? Oder kann die vielzitierte zweite Welle auch gestoppt werden, ohne gleich den Amateursport in den Lockdown zu schicken? Stimmen Sie ab:

Sie sehen keine Umfrage? Bitte klicken Sie hier. Ist der Amateursport-Lockdown richtig? Stimmen Sie ab!.

Leserkommentare (2) Kommentar schreiben