Coronavirus

Corona: Fünf Meter langes „Danke“ der Pinguine aus Menden

Liebevoll haben die Teamkollegen der Pinguine ein Banner bemalt – und auch das berühmte Logo der Mannschaft darf nicht fehlen.

Liebevoll haben die Teamkollegen der Pinguine ein Banner bemalt – und auch das berühmte Logo der Mannschaft darf nicht fehlen.

Foto: Privat

Menden.  Die Platte Heide Pinguine, eine Hobbyfußballmannschaft aus Menden, möchte in der Coronakrise vielen Menschen danken – mit einer besonderen Aktion.

Eine „legendäre Pinguinaktion“, ein „Geheimnis“, das am Freitag um 15.30 Uhr gelüftet wird, kündigten die Platte Heide Pinguine in den sozialen Netzwerken jetzt schon seit mehreren Tagen an.

Und heute Nachmittag war es dann so weit: An der Fußgängerbrücke in der Nähe der Schienen in der Horlecke haben zwei der Pinguine ein großes Banner aufgehängt – fünf Meter lang und fast einen Meter hoch.

Eine Botschaft an alle

„Danke an alle Helfer und Alltagshelden #stayhome“ – ein Schriftzug, der seit gestern jedem, der aus Hemer nach Menden kommt, ins Auge fällt. In rot-schwarzen Farben präsentieren die Pinguine die Buchstaben mit ihrem Logo.

Der Hintergrund der Aktion? „Die Fußballwelt ruht ja zur Zeit und wir dürfen nicht trainieren“, erklärt Patrick „Fedo“ Fedorcuk.

Da hätte sich das Team Gedanken gemacht, wie es in so einer skurrilen Zeit tätig werden kann. „Und da kam dann der Gedanke, denjenigen ,Danke’ zu sagen, die derzeit für uns Bürger und ,Normalos’ alles geben.“

In mühseliger Handarbeit

Die Liste aller damit gemeinten Personen ist lang – sehr lang. Aber auch bei denen, die – wie es ihnen auferlegt wurde – zuhause bleiben, möchte sich das Team bedanken. Daher auch der Hashtag #stayhome. Auf deutsch heißt das soviel wie „Bleibt zuhause!“

Begonnen haben die Pinguine das Projekt mit einem Anruf bei „Stoffe Werning“, deren Onlineshop noch geöffnet hat. „Telefonisch konnten wir auch erreichen, dass sie unsere Bestellung vorziehen“, unterstreicht Fedo. Denn trotz der Coronakrise komme der Laden momentan mit Bestellungen nicht nach. Bezahlt wurde das Banner aus der Mannschaftskasse.

„Und dann haben wir das Baumwollbanner im Keller in mühseliger Handarbeit bemalt“, erzählt Fedo. Dabei hätte das Team natürlich darauf geachtet, alle Regeln einzuhalten. „Wir haben das so klein wie möglich gehalten – und waren höchstens zu dritt.“ Trotzdem ist das Banner im Namen der gesamten Mannschaft entstanden.

Bis Donnerstag mussten die Pinguine dann noch auf das Okay der Stadt warten. Die gute Nachricht: „Bei denen kam es auch super an!“

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