Handball

Die jungen Wilden zeigen sich in Bösperde

Louis Riekenbrauck hinterlässt	im Testspiel gegen den Verbandsligisten Westfalia Hombruch einen guten Eindruck.

Louis Riekenbrauck hinterlässt im Testspiel gegen den Verbandsligisten Westfalia Hombruch einen guten Eindruck.

Foto: Dietmar Reker

Bösperde.  Auch ohne den neuen Trainer testen die Landesliga-Handballer der DJK SG Bösperde weiter fleißig. Am Samstag ging es gegen Westfalia Hombruch.

Betrachtet man nur die Ergebnisse, die die Landesliga-Handballer der DJK SG Bösperde aktuell abliefern, könnte man denken dass beim Team um den neuen Trainer Hendrik Ernst der Wurm drin ist. Auch am Samstag setzte es wieder eine 31:36 (16:18)-Niederlage – ein Ergebnis, mit dem man in Bösperde sehr gut leben kann. Denn wie wenige Tage zuvor in Ahlen testete der Landesligist am Samstag wieder gegen ein klassenhöheres Team.

Gegen den TuS Westfalia Hombruch verkaufte sich die Mannschaft, die auf den aktuell urlaubenden Hendrik Ernst verzichten musste, über lange Strecken sehr gut. „Wir konnten immer wieder Akzente setzen“, so Max Wergen, der am Samstag auf der Bank das Sagen hatte. Wobei auf der Bank viel Platz war, denn bei den Bösperdern fehlte nämlich nicht nur der Trainer, auch fünf Spieler der DJK sind derzeit im Urlaub – entsprechend dünn war der Kader besetzt. Gerade einmal neun Spieler standen Wergen gegen den Verbandsligisten aus Dortmund zur Verfügung.

Diese neun Spieler schlugen sich gegen individuell sehr gut besetzte Hombrucher wacker. Die Gäste demonstrierten direkt von Beginn an ihre Stärke und übernahmen ab der ersten Sekunde die Führung. Doch die DJK hielt dagegen, auch wenn nach einer intensiven Woche mit Testspielen und einigen Trainingseinheiten an der ein oder anderen Stelle die nötige Frische fehlte. „Man hat gesehen, dass wir aktuell dicke Beine haben“, sagt Max Wergen. So fehlte gerade im Rückzugsverhalten die nötige Frische.

Ergebnis noch freundlicher gestaltet

Gegen Ende der Partie konnte der Landesligist das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten und sich so für einen couragierten Auftritt gegen ein erneut klassenhöheren Gegner mit einem guten Resultat belohnen. „Meiner Meinung nach wäre da vielleicht sogar noch ein wenig mehr drin gewesen“, sagt Max Wergen, der sich aber unabhängig vom Ergebnis zufrieden mit dem Auftritt zeigte. „Wir sind auf einem guten Weg“, so Wergen.

Besonders erfreut zeigt sich Wergen von den drei jüngsten Akteuren in der Mannschaft. Louis Riekenbrauck, Phil Schotenröher und Carsten Müthing zeigten ansprechende Leistungen und hinterließen einen guten Eindruck. „Gerade Carsten im Tor hat ein klasse Spiel gemacht“, lobt Wergen den erst 17-Jährigen Torhüter.

In den kommenden Wochen wird die Belastung beim selbsternannten Dorfverein weiter aufrecht gehalten, auch wenn in der kommenden Woche keine Testspiele angesetzt sind. „Wir gehen jetzt so langsam auf die Zielgerade der Vorbereitung“, sagt Max Wergen. Drei bis vier Einheiten stehen in dieser Woche an, in zwei Wochen wird die Belastung im Trainingslager noch einmal nach oben geschraubt – damit beim Saisonstart auch die Ergebnisse stimmen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben