Landesliga 2

BSV Menden lässt bei der FSV Werdohl zwei Punkte liegen

Patrick Leclaire (weißes Trikot) und der BSV Menden holen in Werdohl ein 1:1.

Patrick Leclaire (weißes Trikot) und der BSV Menden holen in Werdohl ein 1:1.

Foto: Dietmar Reker

Werdohl.  Nach dem Sieg im Westfalenpokal gegen den SV Hohenlimburg 10, konnte der BSV Menden bei der FSV Werdohl nicht nachlegen.

Das ist schon enttäuschend. Die Fußballer des BSV Menden kommen in der Staffel 2 der Landesliga irgendwie nicht vom Fleck. Am Sonntag kam der heimische Landesligist nur zu einem 1:1 (1:1)- Unentschieden bei der FSV Werdohl. Ein Remis, mit dem man zwei Punkte liegen ließ. Kein Wunder, dass Mendens Trainer Kevin Hines nach Spielschluss deutlich verärgert war.

„Das fühlt sich wie eine Niederlage an. Diese Kritik muss sich die Mannschaft gefallen lassen. Wir waren nicht in der Lage, ein Spiel, das wir bestimmt haben, für uns zu entscheiden. Werdohl hat eine Möglichkeit“, haderte der BSV-Coach mit dem Verlauf der neunzig Minuten am Werdohler Riesei.

„Wir haben deutlich mehr Ballbesitz und lassen defensiv gar nichts zu. Doch wir haben einfach zu viele falsche Entscheidungen getroffen, je näher wir dem Werdohler Tor kamen“, ärgerte sich Kevin Hines über die ungenügende Angriffsleistung seiner Mannschaft.

Kießler sieht die Ampelkarte

Hinzu kam, dass man sich am Sonntag noch selbst schwächte. In der 65. Minute sah Jan Kießler nach wiederholten Foulspiel die gelb-rote Karte und fällt damit im Heimspiel gegen Tabellenführer SpVg Hagen 11 aus. „Eine Ampelkarte im Niemandsland“, urteilte Hines über die überflüssige Aktion des Youngsters. „Trotzdem hatten wir anschließend in Unterzahl immer noch mehr Ballbesitz“, war für Hines die Partie auch da noch nicht entschieden.

Im großen und ganzen hatte die Partie für den Hönnestädter Branchenführer eigentlich sehr gut begonnen. Defensiv stand man eigentlich recht gut, vor allem Fabian Jenusch wusste sehr zu gefallen. „Er hat viele Bälle geholt und zahlreiche Angriffe eingeleitet. Das war schon eine sehr starke Leistung“, hob Kevin Hines den jungen Innenverteidiger zurecht hervor.

Doch je näher das Hines-Team mit dem Arbeitsgerät vor das gegnerische Tor kam, umso hektischer wurden die Mendener-Aktionen. Mal hielt man die Kunststoffkugel zu lange auf den Außenbahnen. Dann schlichen sich Fehlpässe in das Spiel ein. Der Mendener Führungstreffer verdiente sich sicherlich keinen Schönheitspreis - doch er zählte. Einen langen Ball in den Strafraum bugsierte der aufgerückte Nils Hachmann zum 1:0 für den BSV über die Linie (30.).

Bemüht, mehr nicht

Sicherheit brachte dieser Treffer allerdings nicht. Drei Minuten vor der Pause lädt man die Gastgeber nach einen individuellen Fehler zum Torschuss ein - Bektas trifft zum 1:1.

Die Szenerie auf dem Kunstrasen sollte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht ändern. Der BSV war sicherlich das aktivere Team. Doch mehr Ballbesitz bedeutet auch nicht zwangsläufig mehr Tore. Die Kicker vom Oesberner Weg waren bemüht. Der Weg zum Erfolg war aber am Sonntag irgendwie wie vernagelt.

So konnten zum Beispiel Ayoub Alaiz und Tim Kießler beste Möglichkeiten nicht nutzen. Die Uhr lief dann gnadenlos gegen die Balltreter aus dem Huckenohl-Stadion. Vom Schwung aus dem Westfalenpokal war nichts mehr zu spüren. „Wir lecken jetzt bis Dienstag unsere Wunden. Dann geht es weiter“, betonte Hines. Spitzenreiter SpVg Hagen 11 kommt Sonntag ins Huckenohl.

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