Fußball

Besondere Freude auf Werdohl

Falk Fischer dreht in bekannter Manier zum Torjubel ab. Der Stürmer des TuS Langenholthausen empfängt am morgigen Samstag seinen ehemaligen Verein FSV Werdohl. Rücksicht will der Stürmer auf die alten Kollegen aber nicht nehmen.

Falk Fischer dreht in bekannter Manier zum Torjubel ab. Der Stürmer des TuS Langenholthausen empfängt am morgigen Samstag seinen ehemaligen Verein FSV Werdohl. Rücksicht will der Stürmer auf die alten Kollegen aber nicht nehmen.

Foto: Dietmar Reker

Balve.  Es geht wieder los – und das gleich mit einem besonderen Spiel für Falk Fischer vom Fußball-Landesligisten TuS Langenholthausen.

Am Samstag ist für die Fußballer des TuS Langenholthausen Dienstbeginn in der neuen sportlichen Heimat. Mit dem Heimspiel gegen die FSV Werdohl beginnt für die Kicker vom Düsterloh das neue Spieljahr. Das Auftaktspiel für den TuS in der Landesliga wird um 16 Uhr auf dem Sportplatz Düsterloh angepfiffen. Eine Partie, die in der Chronik des Vereines einen außergewöhnlichen Platz einnimmt.

Aber nicht nur für die Offiziellen und die Zuschauer ist das Spiel etwas außergewöhnliches. Auch für einige TuS-Spieler steht keine normale Partie an. Denn für Akteure für Falk Fischer, Markus Grete, Markus Brüll, Moritz Klamann und Matthias Schröder ist es eine Begegnung mit der eigenen Vergangenheit. Alle waren bereits mehrere Spielzeiten für die FSV Werdohl am Ball. „Das spielt aber keine Rolle. Ich trage am Samstag ein grünes Trikot und fühle mich hier pudelwohl“, zählt für Falk Fischer und seine Mitstreiter die Vergangenheit nicht. „Wenn ich am Samstag allein vor dem Werdohler Tor auftauchen sollte, gibt es für mich nur eine Möglichkeit – der Ball muss ins Netz“, macht der TuS-Torjäger deutlich, dass nur ein Erfolg seines Langenholthauser Teams zählt.

Fischer kennt Werdohl ganz genau

Falk Fischer verschweigt aber auch nicht, dass das Spiel gegen Werdohl keinesfalls so an ihm vorbei geht. „Das wäre ja auch nicht normal. Ich kenne den Verein praktisch seit 27 Jahren. Mit einigen Spielern habe ich ja noch selbst zusammengespielt. Den Trainer kenne ich auch bestens“, ist das Kreisderby am Samstag für ihn schon so etwas wie ein Familientreffen. Und es haben sich auch zahlreiche Freunde Fischers angekündigt. „Ich denke schon, dass es ein toller Nachmittag wird“, sagt Fischer.

Und da dürfte der Gastgeber auch seinen Anteil daran haben. Falk Fischer macht noch einmal deutlich, warum es aktuell so viel Spaß macht am Düsterloh zu spielen. „Der Verein und der Trainer sorgen dafür, dass ich mich am Düsterloh sehr wohl fühle. Als Mannschaften passen wir optimal zusammen“, lobt er die Rahmenbedingungen in Langenholthausen.

Zumal auch in diesen Jahr die Vorbereitung sehr gut verlief. „Ich bin überzeugt, dass wir auf jeden Fall mithalten können. Ein einstelliger Tabellenplatz sollte für uns möglich sein. Schließlich kennen wir die Liga doch recht gut“, sieht Falk Fischer keines Falls Neuland auf sein Team zukommen. „Allein beim umgruppierten SC Obersprockhövel wissen wir nicht,woran man ist“, so der routinierte TuS-Kicker. Obersprockhövel verspielte am letzten Spieltag der vergangenen Saison die Meisterschaft in der Parallelstaffel und scheiterte in der Aufstiegsrelegation erst im Elfmeterschießen.

Ärger über Rückzug von Erndtebrück II

Den ärgert auch noch der Rückzug des Tus Erndtebrück II. „Als Spieler finde ich das blöd. Denn das bedeutet längere Pausen und ich spiele lieber, als dass ich Pause habe“, zeigt Falk Fischer Ehrgeiz. Vor dem Duell mit seinem Ex-Klub kommt eine Portion Optimismus hinzu. „Wir werden gewinnen“, sagt Falk Fischer. Am Samstag gegen 18 Uhr wissen wir mehr.

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