Landesliga 2

Beim BSV Menden kehrt bei der FSV Werdohl der Alltag zurück

BSV-Trainer Kevin Hines (rechts) mit seinem Co-Trainer Marcel Brünnel.

BSV-Trainer Kevin Hines (rechts) mit seinem Co-Trainer Marcel Brünnel.

Foto: Dietmar Reker

Menden.  Nach dem rauschenden Pokalabend darf am Sonntag nicht die Ernüchterung beim BSV Menden

Am Donnerstag war der Erfolg der Fußballer des BSV Menden im Westfalenpokal über den SV Hohenlimburg noch einmal Thema. Doch am Freitag war der Pokalkrimi im Huckenohl schon kein Thema mehr. Stattdessen lenkte man am Oesberner Weg den Blick auf den Sonntag, wenn der Landesligist bei den Kollegen der FSV Werdohl (Anstoß 15 Uhr, Riesei-Stadion) zu Gast ist.

Dass der nächste Gegner im Westfalenpokal Oberligist SV Schermbeck ist, legte BSV-Trainer Kevin Hines sofort auf Wiedervorlage. „Wir nehmen es zur Kenntnis, aber das darf uns im Moment nicht interessieren“, weiß der Mendener Coach, der sich aus der vergangenen Woche einen weiteren Schub für seine Mannschaft verspricht.

„Ich glaube schon, dass uns die vergangenen Tage weitergebracht haben. Erst der Sieg gegen Erlinghausen und dann der Erfolg gegen den SV Hohenlimburg. Es war schon stark, dass wir in beiden Spielen so gut wie keine Chancen des Gegners zugelassen haben“, stellte Kevin Hines noch einmal die starke Defensivarbeit seiner Mannschaft in den vergangenen beiden Spielen heraus.

Pokalspiel aus den Köpfen und Beinen bekommen

„Wir müssen jetzt sehen, dass wir schnell das Pokalspiel aus den Kopf und den Beinen bekommen“, möchte der Mendener Coach keine unliebsame Überraschung mit seinem Team an der Werdohler Riesei erleben. „Denn dieses Spiel wird gewiss kein Selbstläufer“, zeigt Hines großen Respekt vor dem Gegner und der ist durchaus begründet. „Ich habe mir die FSV am vergangenen Spieltag bei ihrem 3:2-Sieg bei Hüsten 09 angesehen. Das war wirklich sehr überzeugend. Die Mannschaft ist austrainiert und hat spielerisch schon Qualität“, tritt Kevin Hines denjenigen entgegen, für die die FSV eigentlich ein Kellerkind der Liga ist.

„Diese Geschichten, dass Werdohl viele Spieler verloren hätte, habe ich auch gehört. Die Realität sieht schon anders aus“, versichert Hines.

Und die Realität sagt auch, dass der BSV eigentlich immer seine Probleme mit der FSV hatte. Bisher gab es gerade mal fünf Siege in der gemeinsamen Landesliga-Zeit beider Klubs. Viermal trennte man sich unentschieden. 19 Mal musste man dem Gegner gratulieren. Es gibt in der Tat bessere Bilanzen.

Mit Bilanzen kennt sich Bänker Hines zwar bestens aus, aber sportlich schaut er lieber auf die aktuelle Situation. „Und da haben wir natürlich das Ziel, dass wir Zählbares mit nach Hause nehmen“, betont der Iserlohner Trainer. Personell hat das Team aus dem Riesei Stadion noch einige routinierte Spieler wie Cakmak oder Spais zu bieten.

Yildirim und Markus fallen aus

Im Lager des heimischen Branchenführers gibt es am Ende der englischen Woche nur zwei Sorgenkinder. So ist Sahin Yildirim nach seinem Muskelfaserriss in der Wade immer noch nicht schmerzfrei. Igor Markus laboriert an einer Augenentzündung. „Das ist langwierig“, vermutet Hines. „Wir werden mit vollen Aufgebot nach Werdohl fahren. Dann muss man sehen, wer spielen wird“, hat Kevin Hines schon ein wenig die Qual der Wahl.

Der Optimismus vor der Fahrt zu den Kollegen aus den Märkischen Kreis ist spürbar. „Wir wollen schon unseren Vorsprung auf Werdohl ausbauen“, möchte sich der Mendener Coach mit seinen Team in der Tabelle nach oben orientieren.

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