Landesliga

Wenden bleibt gegen Erlinghausen in der Erfolgsspur

Sascha Rokitte (Mitte erzielt das 1:1 für Wenden.

Sascha Rokitte (Mitte erzielt das 1:1 für Wenden.

Foto: Michael Meckel

Schönau.  Der VSV Wenden kam gegen den Tabellendritten RW Erlinghausen zu einem verdienten 1:1-Unentschieden. Am Schluss war sogar noch der Sieg möglich.

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Der Aufwärtstrend des Fußball-Landesligisten VSV Wenden hält an. Eine Woche nach dem 5:2-Heimsieg über den TuS Langenholthausen kam Wenden am Sonntag zu einem verdienten 1:1 (0:1) gegen den Tabellendritten RW Erlinghausen. Damit fährt der Vorletzte, VSV Wenden, am nächsten Sonntag mit einem Punkt Vorsprung zum Kellerduell beim Tabellenletzten FSV Werdohl.

Der umjubelte und verdiente Ausgleich für Wenden fiel in der 83. Minute. Nach einem Foul am erst 120 Sekunden zuvor eingewechselten Jens Solbach gab es einen Freistoß von der linken Seite. Sascha Rokitte stand goldrichtig und köpfte den Ball zum 1:1 ins Netz.

Schilamow hat das 2:1 auf dem Fuß

Und mit etwas Glück wäre fast noch das 2:1-Siegtor für Wenden gefallen. In der 89. Minute nahm sich Andre Schilamow ein Herz und schoss aus rund 20 Metern Richtung rechtes Toreck. Doch Gästekeeper Alexander Rüther griff über und lenkte den Ball zum Erstaunen vieler VSV-Fans, die den Torschrei schon auf den Lippen hatten, um den Pfosten.

Auch Wendens Trainer Jörg Rokitte lobte den Erlinghauser Torwart. „Wenn man kurz vor Schluss das 1:1 macht, dann muss man eigentlich mit dem Punkt zufrieden sein. Aber unter dem Strich war es ein glücklicher Punkt für Erlinghausen. Und der Punkt für die hatte zwei Namen: Bilal Akgüvercin in der der ersten Viertelstunde und Torwart Alexander Rüther. Wenn der Torwart bester Mann seiner Mannschaft war, dann sagt das eigentlich alles“, so Jörg Rokitte.

Insgesamt war es wirklich eine gute Leistung des VSV Wenden. Leider kamen die Gastgeber aber erst nach einer Viertelstunde richtig ins Rollen. Da stand es aber schon 0:1. Nachdem der VSV nach 20 Sekunden noch Glück hatte, als Schlüter er nach einem Abwehrfehler knapp scheiterte, stand zehn Minuten später Bilal Akgüvercin frei vor VSV-Keeper Eick-Barghorn und erzielte das 0:1.

Doch das war eine Art „Weckruf“ für den VSV, der nun stärker wurde. Die beste Chance zum Ausgleich vor der Pause hatte Michel Schöler, der in der 43. Minute aus 18 Metern nur den Pfosten traf.

Nach dem Seitenwechsel war es ein verteiltes Spiel. Nach etwa 70 Minuten ging Wenden mehr Risiko. So kamen die Gäste zu guten Konterchancen. In der 78. Minute hatten die Gastgeber Glück, als zunächst Eick-Barghorn gegen Raul rettete und Jan Kemper den folgenden Nachschuss von Nartikoev von der Linie kratzte. So blieb es beim 1:1.

Bis, ja bis eben Sascha Rokitte sieben Minuten vor Schluss das bereits beschriebene 1:1 köpfte. Dabei blieb es. Zweiter Wermutstropfen für den VSV in der Schlussphase - neben der vergebenen Siegchance von Schilamow - war die Gelb/Rote Karte für Christian Runkel wegen angeblichen Meckerns (87.). So fehlt der Torjäger nächste Woche in Werdohl.

„Jetzt haben wir vier Punkte gegen zwei starke Gegner geholt. Die Mannschaft hat wieder hervorragend gespielt. Nach 15 Minuten war es nicht schlechter, als letzte Woche gegen Langenholthausen. Jetzt müssen wir sehen, dass wir in Werdohl nachlegen. Sicher müssen wir überlegen, wie wir Christian Runkel ersetzen, aber da wird uns schon was einfallen“, lachte Jörg Rokitte.

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