Fußball-Bezirksliga

SV Ottfingen freut sich über Ex-Spieler von Bayer Leverkusen

Pierre Schürholz (links, Ressortleiter Spielbetrieb) und Uwe Kipping, Sportlicher Leiter begrüßen Mathias Hartwig am Siepen.

Pierre Schürholz (links, Ressortleiter Spielbetrieb) und Uwe Kipping, Sportlicher Leiter begrüßen Mathias Hartwig am Siepen.

Foto: svo

Mit einem Hochkaräter für die zentralen Mittelfeldpositionen hat der SV Ottfingen eine weitere Verstärkung zum Siepen geholt.

Das gab Pierre Schürholz, Ressortleiter Spielbetrieb beim SV Ottfingen, bekannt. Mathias Hartwig (26) vom Fußball-Landesligisten FV Wiehl hat 13 Jahre lang die Jugendabteilung von Bayer Leverkusen durchlaufen und für die zweite Welle von Bayer in der Regionalliga gespielt. Die Personalie gab Pierre Schürholz, Ressortleiter Spielbetrieb beim SV Ottfingen, bekannt.

In Wiehl zu Hause

Von Bayer Leverkusen aus wurde er ein Jahr an die Sportfreunde Siegen ausgeliehen. Über den FSV Holmbach, der in der Verbandsliga spielt und dem Mittelrheinligisten) SSV Merten landete Mathias Hartwig beim Landesligisten FV Wiehl. Mathias Hartwig wohnt in Wiehl, die Anfahrt ist nicht lang. Mit Gabriel Joos aus Morsbach) und Massimo Miglietta kommen zwei weitere Ottfinger Spieler aus dieser Gegend.

Uwe Kipping, Sportlicher Leiter des SV Ottfingen, hat den Kontakt hergestellt und hat es „in langen Gesprächen geschafft, Mathias Hartwig davon zu überzeugen, dass er beim SVO gut aufgehoben ist und sich auf viele tolle Spiele, hoffentlich bald wieder mit Zuschauern, am Siepen freuen kann“, so Pierre Schürholz. Für Hartwig haben sich, wie man sich denken kann, weitere Vereine interessiert. Pierre Schürholz: „Auch Wiehl wollte ihn nicht unbedingt abgeben“,

Eigentlich sei der SV Ottfingen mit seinen Personalplanungen fertig. Schürholz: „Wenn sich noch was ergibt, je nachdem. Durch die lange Corona-Zeit weiß man auch nicht so genau, wer sich wo abgemeldet hat“. Die Abgänge, die geklärt sind und auch die, die noch hinzu kamen (Balijaj, Soltani) stehen fest.

Am Montag war die Ottfinger Mannschaft erstmalig wieder auf dem Platz, „da hat jeder ein bisschen was gemacht“, so Pierre Schürholz.

Anfang Juli sei schon ein früher Termin, falls es mit der Saison erst Mitte September wieder losgehen sollte. „Das sind bis zu elf Wochen“, rechnet Pierre Schürholz vor, „ich weiß nicht, ob das ein bisschen viel ist“. Sechs Wochen dagegen könnten angesichts der langen Pause zuvor auch zu wenig sein. Der Mittelweg macht’s.

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