Bezirksliga 4

Für die SG Serkenrode/Fretter kommt es knüppeldick

Pawel Gralla (rechts), Spielführer der SG Serkenrode/Fretter, verletzt sich beim Spiel im Sportpark Langscheid am Knie.

Pawel Gralla (rechts), Spielführer der SG Serkenrode/Fretter, verletzt sich beim Spiel im Sportpark Langscheid am Knie.

Foto: martin droste

Langscheid.  Für die SG Serkenrode/Fretter kam es im Spiel beim zuvor kriselnden Ex-Westfalenligisten SuS Langscheid/Enkhausen knüppeldick.

Und das nicht nur wegen der klaren Niederlage im Sportpark an der Sorpe.

Mit Kapitän Pawel Gralla verletzte sich möglicherweise ein weiterer SG-Spieler beim 2:5 (1:1) schwer. Der Spielführer musste bereits nach einer Viertelstunde ausgewechselt werden. Im Krankenhaus lautete die erste Diagnose: Verdacht auf Innenbandriss im Knie. Genauere Aufschlüsse über die Verletzung soll jetzt eine MRT-Untersuchung liefern.

Verletztenseuche verschärft sich

Nach Spielertrainer Christian Günther (Wadenbeinbruch), Simon Keine (komplizierte Bänderverletzung) und Robin Schmidt, der am Finger operiert werden muss, ist Gralla bereits der vierte Kicker der Frettertaler, der für längere Zeit ausfallen wird. „Die Seuche ist da“, schüttelte Günther mit dem Kopf.

Im Sportpark Langscheid mussten die Gäste auch noch auf Niklas Schmidt und Dennis Engelmann verzichten. Chancenlos war Serkenrode/Fretter gegen einen angeschlagenen Gastgeber, bei dem Spielertrainer Manuel Sander zuvor seinen Rücktritt angedeutet hatte, aber nicht. „Wir waren eigentlich gut im Spiel“, sagte Christian Günther. Aber zwei vermeintliche Fehlentscheidungen des Schiedsrichters brachten sein Team aus dem Rhythmus.

Beim Spielstand von 2:1 für die Gastgeber wurde Jan Hüttemeister auf dem Weg zum Tor nach Meinung von Serkenrode/Fretter klar gefoult. Der Pfiff des Unparteiischen blieb aber aus. Auch dem 3:1 soll eine Fehlentscheidung vorausgegangen sein. „Danach war das Spiel gegessen“, berichtete der SG-Spielertrainer.

Bei den Gastgebern hatte es unter der Woche eine Aussprache mit Trainer Sander und dem Sportlichen Leiter Manfred Lopatenko gegeben. Das Ergebnis: Der ehemalige Werdohler Sander bleibt im Amt. Von einer „Trotzreaktion“ der Hochsauerländer wollte Christian Günther aber nicht sprechen. Die Torfolge: 1:0 Robyn Schoppe (6.), 1:1 Matthias Schmidt-Holthöfer (44./Strafstoß), 2:1 Lukas Ullmann (50.), 3:1 Lars Kabath (72.), 4:1 Schoppe (82.), 5:1 Schoppe (84.), 5:2 Moritz Heimes (87.).

SG Serkenrode/Fretter: Grajewski, Philipp Schmidt-Holthöfer, Kevin Arens, Reuter, Hüttemeister, Matthias Schmidt-Holthöfer (79. Bangoura), Matthias Arens, Gralla (16. Thielmann), Heimes, Bauerdick.

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