Westfalenpokal

FC Finnentrop hofft auf Paukenschlag

Die Spielerinnen des FC Finnentrop jubeln über den Sieg gegen Borchen.

Die Spielerinnen des FC Finnentrop jubeln über den Sieg gegen Borchen.

Foto: Meinolf Wagner

Finnentrop.   Gelingt den Landesliga- Fußballerinnen des FC Finnentrop im Viertelfinale des Westfalenpokals der nächste Paukenschlag?

Nachdem Westfalenligist SC Borchen mit 6:7 nach Elfmeterschießen den Kürzeren zog, könnte der VfL Billerbeck am Samstag (13.30 Uhr, Schulzentrum) der nächste Gegner sein, der gegen den FC Finnentrop die Segel streichen muss.

In der Meisterschaft läuft es beim FC Finnentrop nicht so gut, deshalb kann sich die Mannschaft mit einem couragierten Auftritt Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben holen. Aber natürlich hat die Meisterschaft Priorität“, stellt FCF-Vorsitzender Engelbert Schulte klar.

Billebeck „alter Bekannter“

Die Spielerinnen von FCF-Trainer Efti Douros haben gegen die abstiegsbedrohten Gäste aus dem Münsterland eine reelle Chance. Das geht nur über hohe Laufbereitschaft, taktische Disziplin, gutes Rücklaufverhalten, geduldiges Spiel und das Nutzen der Torchancen.

Mit dem VfL Billerbeck taucht ein alter Bekannter aus Westfalenliga-Zeiten auf. Maren Schulte und Anna Haberecht (bisher 8 Tore) sind die tragenden Säulen des VfL Billerbeck. „Es ist schon ein toller Erfolg, wenn die Mannschaft ins Halbfinale kommen würde. Um das zu erreichen, muss von jeder Spielerin mehr als hundert Prozent Leistung kommen“, so Engelbert Schulte.

Nur Weronika Camen fehlt

Vor zwei Jahren gab es schon einmal diese Begegnung im Halbfinale und der FC Finnentrop unterlag damals mit 0:2. „Vor zwölf Jahren war der FC Finnentrop sogar im Finale gegen den FC Gütersloh 2000 II“, erinnert sich Engelbert Schulte an die 0:1-Niederlage in der Hitzeschlacht auf dem Naturrasen beim benachbarten SV Trockenbrück.

Da die zweite Mannschaft des FC Gütersloh aber nicht teilnehmen durfte, stand der FC Finnentrop in der ersten DFB-Pokalrunde.

Bis auf Spielführerin Weronika Camen sind alle Finnentroper Spielerinnen an Bord. Die Marschroute für die Gastgeber kann nur lauten: Nadelstiche setzen und einen Pokalfight liefern.

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