Eishockey

Trainerteam der Iserlohn Roosters will nächsten Schritt

Eine Szene aus dem Spiel zwischen Iserlohn und Wolfsburg am 18. November ‘18, das die Roosters 7:6 nach Verlängerung gewannen.

Eine Szene aus dem Spiel zwischen Iserlohn und Wolfsburg am 18. November ‘18, das die Roosters 7:6 nach Verlängerung gewannen.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Ein Testspiel steht für die Iserlohn Roosters vor dem Saisonstart noch an – am Freitag um 19.30 Uhr gegen die Grizzlys Wolfsburg.

Die Generalprobe steht an: Am Freitagabend (19.30 Uhr) bestreiten die Iserlohn Roosters gegen die Grizzlys Wolfsburg das letzte Vorbereitungsspiel, nächste Woche wird’s dann ernst – bei den Kölner Haien startet am kommenden Freitag die DEL-Saison.

Von Anspannung ist gestern bei der Pressekonferenz in der Eissporthalle keine Spur gewesen – stattdessen haben Cheftrainer Jason O’Leary, sein Assistent Jim Midgley und Torwarttrainer Anders Palm eine Mischung aus Zuversicht und Neugier ausgestrahlt. Eine weitere Trainingswoche liegt hinter dem Team, doch wie agiert es nun im Spiel? „Die Mannschaft soll sich wieder ein Stück besser präsentieren als zuletzt gegen Krefeld“, sagte Midgley. Auch wenn das Endspiel um den Thialf-Cup gegen die Pinguine mit 0:3 verloren ging, gewann das Trainerteam diesem Auftritt viel Positives ab. O’Leary: „Das war schon strukturierter als zuvor gegen Tilburg.“

Mit Dieter Orendorz ist wieder zu rechnen

Es geht also in eine Richtung, die der sportlichen Führung Zuversicht gibt. Trotzdem werde wieder einiges ausprobiert, die Phase der Experimente ist nicht vorbei. Im Tor, das kündigte Anders Palm an, werden sich Andreas Jenike und Anthony Peters abwechseln. Vor ihnen werden verschiedene Spieler die Chance bekommen, sich zu präsentieren. „Die ganze Vorbereitung ist ein Experiment“, sagt O’Leary. Einige Varianten musste er notgedrungen testen. Dass sich Dieter Orendorz, Daine Todd, Marko Friedrich und Mike Halmo Verletzungen zuziehen und unterschiedlich lange ausfallen würden, hatten die Trainer natürlich nicht auf der Rechnung. „Aber Dieter steht schon wieder auf dem Eis, er kann auch wieder spielen, weil das Physio-Team sehr gut mit ihm gearbeitet hat. Daine wird uns noch ein paar Wochen fehlen, auch Marko ist noch eine Weile weg. Aber bei Mike kann es jeden Tag soweit sein, dass er wiederkommt.“

Auch zu dem erst kürzlich verpflichteten Try-out-Spieler Davis Koch äußerte sich O’Leary: „Er wird besser. Davos kam spät dazu, das macht es natürlich nicht einfacher, aber man sieht, dass er Talent hat, und auch er wird seine Chance bekommen, einen guten Eindruck zu machen.“

Wie letztendlich das Aufgebot für das Wolfsburg-Spiel aussehen wird, ist bis gestern unklar geblieben. Erneut werden nämlich einige Spieler für Kooperationspartner Bietigheim Steelers auflaufen. Welche das sein werden, stand noch nicht fest.

Iserlohn: Jenike, Peters - Raymond, Rumble, O’Connor, Orendorz, Buschmann, Baxmann, Schmitz, Samanski, Fleischer, Behrens, Findlay, Weiß, Sutter, Weidner, Wenzel, Petan, Hoeffel, Koch, Dimitriev, Clarke, Lautenschlager.

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