Fussball

SSV Kalthof am Ende im Stil eines Spitzenteams

Im Bezirksliga-Derby verpasste Sinopspor Iserlohn einen durchaus möglichen Punktgewinn gegen den SSV Kalthof.

Im Bezirksliga-Derby verpasste Sinopspor Iserlohn einen durchaus möglichen Punktgewinn gegen den SSV Kalthof.

Foto: Dennis Echtermann

Iserlohn.  Mäßige Leistung und eine Portion Glück genügen dem SSV zum 4:1-Erfolg beim Aufsteiger Sinopspor Iserlohn.

„Erst fehlte das Glück, dann kam auch noch Pech hinzu.“ An diese oft bemühte Fußballer-Weisheit dürfte man wohl beim Tabellenschlusslicht Sinopspor gedacht haben, denn 85 Minuten war das Team im Bezirksligaderby gegen favorisierte Kalthofer einem verdienten Punkt sehr nahe.


Fußball-Bezirksliga: Sinopspor Iserlohn - SSV Kalthof 1:4 (1:2). Es ist wohl das Glück eines Teams, das in der Tabelle oben mitmischt. Gleich zweimal hatten die Gastgeber gegen den Tabellendritten aus Kalthof den Torjubel schon auf den Lippen, doch beide Male (28./75.) wurde das Leder noch auf der Linie geklärt.

Demzufolge wurde es nichts mit dem ersten Punkt des Aufsteigers, der loslegte wie die Feuerwehr und gleich im ersten Angriff reichlich unsortierte Gäste durch O. Rajia im Nachschuss zum 1:0 düpierte. Doch der SSV schüttelte sich nur kurz und kam schon drei Minuten später durch Lamghizarti zum Ausgleich.

Akkaleli und Özcelik haben die erneute Führung auf dem Fuß

Danach hatte Akkaleli die erneute Führung auf dem Fuß (10.). Schließlich wurde ein Heber von Özcelik durch Falcone auf der Linie geklärt (28.). Aufregung gab es nach einer Notbremse der Gastgeber, die Schiedsrichter Kugel nach Meinung der Kalthofer zu milde, da nur mit Gelb ahndete. Nach einer Serie von Ecken kam der Ball wenig später beim letzten Versuch direkt zum aufgerückten Kaminski, der für die schmeichelhafte Pausenführung sorgte (35.).

Nach der Pause wirkte Sinopspor bemüht, während vom SSV lange wenig zu sehen war. Einen Distanzschuss zirkelte Mesut Yilmaz zunächst knapp am Tor vorbei (67.). Dann eine umstrittene Szene, als Akkaleli im Strafraum ziemlich eindeutig gefoult wurde (68.), die Pfeife von Kugel trotz heftiger Sinopspor-Proteste allerdings stumm blieb. Über einen Strafstoß hätte sich hier niemand beschweren dürfen.

In dieser Drangperiode sorgte einzig D’Amico mit seinem Schuss ans Außennetz für Entlastung (72.). Drei Minuten später wurde Akkalelis Kopfball nach einer Ecke auf der Linie geblockt. Schließlich reagierte Gästekeeper Wisker bei einem Kopfball von F. Yilmaz (ebenfalls nach einer Ecke) stark. Kurz darauf vergab A. Rajia die letzte Chance der Gastgeber, und dann ging alles ganz schnell. Zwei Entlastungsangriffe verwertete Kalthof im Stil einer Spitzenmannschaft durch Glaser und Hegemann zur Entscheidung.

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