Rollhockey

Saisonende nach letztem Hauptrundenspiel?

ERGI-Chef Ralf Henke spricht sich dafür aus, die Play-offs abzusagen.

ERGI-Chef Ralf Henke spricht sich dafür aus, die Play-offs abzusagen.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Im Rollhockey gilt die längste Spielpause, was den Spielraum für die Play-offs sehr stark einengt.

Die allgemeine Marschroute in den verschiedenen Sportarten war es am Ende der letzten Woche, den Meisterschaftsbetrieb zunächst einmal bis zum Ende der Osterferien auszusetzen. Noch länger ist die Zwangspause im Rollhockey, wo der Spielbetrieb in allen Ligen bis zum 30. April ruht. Auch Ligatagungen und Auswahllehrgänge wurden abgesagt.

Für Ralf Henke, den Vorsitzenden der ERG Iserlohn, ist es kaum denkbar, die Saison noch wie geplant zu Ende zu spielen. In der Bundesliga der Männer stehen noch zwei Hauptrundenspieltage auf dem Programm, es folgen Play-offs bzw. Platzierungsrunde. Hinzu kommt der Pokalwettbewerb sowie für Meister Germania Herringen die Euro League. Die wurde zunächst einmal ausgesetzt, was für das Team aus Hamm mit erheblichen Zusatzkosten verbunden ist. Denn das für den letzten Sonntag geplante letzte Vorrundenspiel beim FC Barcelona fiel aus, aber Flüge und Übernachtungen für Mannschaft und Fans waren gebucht.

„Aber wie soll Herringen ab Mai alle nationalen und internationalen Termine bewältigen können“, fragt Henke. Er hält es für einen gangbaren Weg, die Bundesliga noch ganz regulär zu Ende zu spielen, auf die Play-offs zu verzichten und den schon sicheren Hauptrundenersten Germania Herringen zum Meister zu erklären. Eine Absteigerfrage stellt sich nicht, weil es ja die erklärte Absicht des Verbandes ist, wieder mit zehn Mannschaften an den Start zu gehen. Dazu müsste es einen Aufrücker aus der zweiten Liga geben, und der aktuelle Tabellenführer SC Bison Calenberg soll Interesse an einem Comeback haben.

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