Eishockey

Alexandre Grenier bei den Roosters angekommen

Auf gute Zusammenarbeit: Roosters-Trainer Jason O'Leary (li.) begrüßt seinen neuen Sturmtank Alexandre Grenier.

Auf gute Zusammenarbeit: Roosters-Trainer Jason O'Leary (li.) begrüßt seinen neuen Sturmtank Alexandre Grenier.

Foto: Oliver Bergmann

Iserlohn.  Der neue Stürmer ist ein früherer Schützling von Co-Trainer Jim Midgley.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mit dem bestandenen medizinischen Test hat der neue Stürmer der Iserlohn Roosters, Alexandre Grenier, seine erste Hürde in Deutschland übersprungen. Trainer Jason O’Leary nominierte ihn sogleich für die Spiele gegen Ingolstadt und in Wolfsburg. Am Donnerstag präsentierte sich der 1,95 Meter-Hüne den Journalisten, stand für Fotos zur Verfügung und beantwortete Fragen.

Alexandre Grenier, der neue Roosters-Stürmer, im Interview
Alexandre Grenier, der neue Roosters-Stürmer, im Interview

Dabei kam Überraschendes ans Licht: Es war Roosters-Co-Trainer Jim Midgley, der sich an seinen 28-jährigen Landsmann erinnerte. Die erste Begegnung der beiden liegt inzwischen sieben Jahre zurück, in der Saison 2011/12 war Midgley bereits Greniers Trainer bei den Halifax Mooseheads in der kanadischen Jugendliga QMJHL. „Jim und ich haben häufig miteinander telefoniert, er erzählte mir viel von Iserlohn und davon, welch tolle Chemie bei den Roosters herrscht. Die Entscheidung, nach Iserlohn zu kommen, fiel letztendlich innerhalb weniger Tage.“ Die Wege von Spieler und Trainer trennten sich, als Grenadier zum damaligen EC Salzburg wechselte. Später kam er auf neun NHL-Spiele für die Vancouver Canucks. Jetzt also sein zweites Europa-Abenteuer, auf das er sich nur nur freut – er hat sich auch eine Menge vorgenommen. „Ich möchte dem Team so gut es geht dabei helfen, in die Play-offs zu kommen.“

Davon, was ihn besonders bei den Heimspielen erwartet, hat er schon gehört, jetzt freut er sich darauf, die Atmosphäre der Eissporthalle am Seilersee selbst zu erleben. Auch wenn sein neuer Cheftrainer Jason O’Leary um Geduld bittet, ist er guter Dinge, dass sich Grenier schnell in Iserlohn einlebt. „Dadurch, dass er ja schon einmal in Salzburg war, dürfte er eine Vorstellung der Kultur haben. Auch die Eingewöhnungszeit an die größere Eisfläche ist vielleicht kürzer.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben